Die Zerstörung Gochs

Goch..  Gegen 22 Uhr begann am 7. Februar 1945 der Luftangriff auf Kleve, Kalkar, Weeze und Goch. Um diese Zeit sahen die wenigen in der Stadt verbliebenen Gocher am Himmel die berüchtigten „Christbäume“, auch „Zeichen des Todes“ genannt. Sie kennzeichneten das Bombenabwurfgebiet für die alliierten Flugzeuge. Bald darauf begann das Inferno und damit der Untergang der alten, historischen Stadt Goch. Eine todbringende Welle von Bomben, Glut und Feuer rollte durch die Straßen und legte ganze Häuserreihen in Schutt und Asche. Am Ende des Bombardements war Goch zu 84 Prozent zerstört.

In Gedenken an den 70. Jahrestag der Zerstörung zeigen der Heimatverein Goch und die Stadt eine Fotoausstellung im Foyer des Rathauses. Sie wird am Samstag, den 7. Februar offiziell eröffnet. Treffpunkt an diesem Tag ist um 17 Uhr das „Bejers Kruis“ vor der St. Maria Magdalena-Kirche. Es folgt ein ökumenischer Gottesdienst. Um 18 Uhr wird die Ausstellung im Rathaus-Foyer eröffnet.

In der Ausstellung sind zahlreiche Tafeln zu sehen, die den Untergang der historischen Stadt Goch zeigen. Fotos dokumentieren zerstörte öffentliche Gebäude und Einrichtungen, bekannte Häuser, Straßenzüge, Handel und Gewerbe sowie die Aufräumung der Trümmerstadt. Ein Zeitstrahl erläutert die zahlreichen Bombardierungen der Stadt.
Die Ausstellung ist bis zum 6. März zu sehen.