Die Tänzerinnen bleiben der Stolz der Flying Familli

Kleve..  Die Tänzerinnen sind seit jeher der Stolz der Karnevalsgesellschaft Fyling Familli. Mehr als 70 Tanzmädchen präsentierten sich zum Auftakt der Punksitzung in teils neuen Kostümen vor neuem Bühnenbild. Präsident Theo Kepser freute sich, dass zehn Tanzvorführungen am Abend die Bühne füllten – von traditionellen Gardetänzen bis zu modernen Showtänzen. Die kleinen „Flummis“ und die erfahrenen Tänzerinnen sind „unser Herzstück“, meinte auch Frank Kunders, der gemeinsam mit Maren Hölscher durch das Programm führte. Er bedankte sich sehr bei den Trainerinnen.

„Rhythmisch dörr dänn Bau – met de Familli: Helau!“ war das Motto der Familli. Nach dem Familli-Lied von Mani Rosenberg, unterstützt von Sängerin Louisa, zog Prinz Michael der Rhythmische mit Garde in die Aula der Johanna-Sebus-Schule. „Da fehlt eigentlich nur noch eine Prinzessin“, meinte Moderator Frank Kunders – und spielte damit wohl nicht nur auf den kürzlich geäußerten Wunsch Bürgermeisters Theo Brauer – der neulich bei der Flying Familli feierte – an.

In der Bütt machten „Else Stratmann“ (Petra Dersch) und „Lisbeth, die Frau vom Lande“ (Robert Achten) Laune. Achim Verrieth und Hilla Heien sind Stimmungsgaranten.Und das hielt fünf Stunden lang an. Dafür sorgten auch das „Original Humusballett“ mit ihrem Karaoke-Klamauk, die Stimmungsmusiker „Kleefse Tön“, das „Kölsche Dreigestirn“, und die „flotten Bienen“.

Da die Prunksitzung eine Stunde früher begann als im Jahr zuvor, konnte man den Abend voll auskosten. „Viele haben uns im Anschluss gesagt, dass es noch einmal besser als im vergangenen Jahr war. Auch wegen der besseren Aufteilung des Programms“, sagt Theo Kepser. „Der Abend passte ganz genau. Die Stimmung war toll“. Die Mühe der langen Vorbereitung werde an solch einem Abend belohnt.