Die Klever Zukunft auf dem Papier

Jürgen Rauer und Hannah Janßen erläutern den Flächennutzungsplan für Kleve.
Jürgen Rauer und Hannah Janßen erläutern den Flächennutzungsplan für Kleve.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Flächennutzungsplan: Die Stadt Kleve lädt am Donnerstag zur Bürgerinformation in die Stadthalle

Kleve..  Nach den erfolgreichen Auftaktveranstaltungen mit großer Resonanz aus der Bürgerschaft folgt nun der nächste Schritt auf dem Weg zum neuen Flächennutzungsplan. Für Donnerstag, 25. Juni, 19 Uhr, lädt die Stadtverwaltung zur Bürgerinformation in die Stadthalle ein. Der Rat hat in seiner Sitzung am 17. Juni die Offenlage des Planentwurfs beschlossen. Dieser ist das Ergebnis der Prüfung der bislang eingebrachten Anregungen und Abstimmungen. Nun haben die Bürger die Möglichkeit sich über die Änderungen zu informieren.

Der Plan liegt ab 29. Juni aus

Das Büro Post Welters wird den neuen Entwurf vorstellen und gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung für Fragen zur Verfügung stehen. Ab dem 29. Juni werden zudem die Unterlagen im Interimsrathaus, Landwehr 4-6, und unter www.kleve.de zur Einsicht bereitgestellt. Alle Bürger haben so die Möglichkeit schriftlich weitere Anregungen einzureichen, die im Verfahren Berücksichtigung finden.

Zum Hintergrund: Der Flächennutzungsplan zeigt eine langfristige Perspektive für die räumliche Entwicklung der Stadt auf. Er legt fest, welche Gebiete der Stadt wie genutzt werden sollen, d.h. er trifft Aussagen, wo es z.B. Wohn- und Gewerbegebiete, Grünanlagen oder landwirtschaftliche Flächen gibt. Er zeigt die Entwicklungsziele auf, die sich an den vorhandenen Nutzungen und an den zu erwartenden Entwicklungen z.B. in Bezug auf die Bevölkerungszahl etc. sowie an definierten Zielsetzungen wie z.B. aus dem Stadtentwicklungskonzept orientieren. Der Plan bildet die Grundlage für politische Entscheidungen und das Handeln der Stadtverwaltung und hat somit auch Relevanz für die Bewohner der Stadt.

Der Flächennutzungsplan der Stadt Kleve befindet sich bereits seit 2011 in der Neuaufstellung. In der Vergangenheit wurden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt, in denen die Bürger die Möglichkeit hatten, zu diskutieren und ihre Anregungen einzubringen.

Zahlreiche Anregungen

So wurden bereits in 2011 zum Auftakt der Verfahrens Veranstaltungen mit Experten aber auch mit den Bürgern durchgeführt. Die Ergebnisse flossen ein in den ersten Vorentwurf zum Flächennutzungsplan, der im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung in 2013 der Öffentlichkeit sowie den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange vorgestellt wurde. Zu dem Vorentwurf wurden sowohl in den Veranstaltungen als auch im weiteren Beteiligungsverfahren zahlreiche Anregungen abgegeben. Diese werden jetzt am Donnerstag vorgestellt. Der Rat entscheidet darüber.