Das Leben auf dem Lande

Kleve..  Drei Kommunen ziehen an einem Strang: Die Städte Kleve und Kalkar sowie die Gemeinde Bedburg-Hau bewerben sich jetzt gemeinsam um Fördergelder der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel sei es, innovative Ideen für das Leben auf dem Lande zu finden, die sich mit den Themen „Kultiviertes Grün“, „Landlust“, „Regionalvermarktung“, „Wasser ist Leben“ und „Dorfvitalisierung“ beschäftigen.

Was ein wenig abstrakt daher kommt, kann in der Praxis finanziell sehr wertvoll sein. Kleves Marketingchefin Ute Schulze-Heiming präsentierte bei der Vorstellung einige Beispiele, wie man bürgerschaftliches Engagement in der Region mit Fördergeldern belohnen kann. So wäre es denkbar, dass der geplante Bürgerladen in Grieth seine Kosten gefördert bekommt – und zwar bis zu 65 Prozent. Der Eigenanteil, der für ein Projekt eingebracht werden muss, betrage immer 35 Prozent.

Auch die Kommunen können eigene Projekte ins Rennen schicken. Ute Schulze-Heiming nannte die Erschließung der Rheinauen bei Salmorth, die Vermarktung des Rheinradweges oder ein Wanderweg auf der Endmoräne zwischen Kleve und Groesbeek. Am 16. Februar wird die Bewerbung der Region eingereicht. Eine Jury entscheidet, ob der Nordkreis Kleve auch den Zuschlag für die Fördergelder erhält.

Bedburg-Haus Bürgermeister Peter Driessen: „Wenn wir diese Chance vertun, dann haben wird etwas falsch gemacht.“ Mit dem Leader-Programm könne man das Engagement der Bürger belohnen.