Blutbuche für Pfalzdorf gestiftet

Goch..  Noch im November gab es schlechte Nachrichten aus Pfalzdorf: Eine über 200 Jahre alte Kastanie musste gefällt werden, sie war nicht mehr standsicher. Stadtverwaltung und Pfalzdorfer bedauerten dies gleichermaßen. Umso größer ist jetzt die Freude, denn an nahezu gleicher Stelle, gegenüber des Ehrenmales an der Motzfeldstraße, steht jetzt ein neuer prächtiger Baum. Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftet der Stadt Goch die veredelte Blutbuche.

Bürgermeister Karl-Heinz Otto und Thomas Gerber, Fielmann-Niederlassungsleiter in Goch, haben zum symbolischen Spatenstich angesetzt. „Symbolisch“ aus dem Grund, weil die beiden ohne maschinelle Unterstützung wohl kaum in der Lage gewesen wären, den Baum zu pflanzen: Die Blutbuche hat bei der Pflanzung ein Alter von bereits 14 Jahren, ist rund 6 Meter hoch und wiegt mit Wurzelballen rund eine Tonne. Es handelt sich um einen Solitärbaum, sprich er wurde in Einzelstellung gezogen, auch das macht ihn so prächtig und wertvoll. Die Blutbuche hat eine prachtvolle, breit kegelförmige Krone mit hängenden Zweigen. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 25 Metern und eine Breite von 18 Metern. Die großen, metallisch glänzenden, schwarzroten Blätter sind besonders auffällig.

Bürgermeister Karl-Heinz Otto freut sich über die Stiftung: „Dank Fielmann können wir den Platz hier an der Motzfeldstraße mit diesem prächtigen Baum besonders verschönern.“ Fielmann-Niederlassungsleiter Thomas Gerber ergänzt: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder an diesem Grün Freude haben werden.“ Wie in Goch engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million. Thomas Gerber: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“