Bienen und Fledermäuse im Kreis Kleve

Kranenburg..  Die Zahl der Hobbyimker ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, denn Honigbienen sind nicht nur höchst interessante Tiere, sondern auch von enormer Bedeutung für den Menschen. Darüber berichten Mitglieder der Naturschutzstation Kranenburg am nächsten Samstag, 18. April, ab 17 Uhr im Landhaus Beckmann, Römerstraße 1, in Kalkar. Auch Fledermäuse werden dort Thema sein.

Fakt ist: Nach Rindern und Schweinen gelten die Honigbienen als drittwichtigste Nutztiere in Deutschland. Etwa ein Drittel der Nahrung, die auf unserem Teller landet, ist von Bestäubung abhängig. Bienen spielen dabei eine herausragende Rolle.

Ohne die Bestäubungsleistung der Bienen müssten wir letztlich auf einen großen Teil unserer Nahrung, vor allem auf Obst und Gemüse, verzichten, beton die Nabu-Naturschutzstation in Kranenburg. Gleichzeitig sind Honigbienen aber auch Indikatoren für den Zustand der Landschaft. Vor diesem Hintergrund besorgniserregend seien die Meldungen über das weltweit zu beobachtende „Bienensterben“. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, zum Teil auch noch nicht ausreichend erforscht.

In einem Vortrag beleuchten die passionierten Hobbyimker Matthias Ueberfeld und Monika Hertel die „Situation der Honigbienen im Kreis Kleve“. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V. (Naturschutzbund).

In einem zweiten Vortrag stellt Hermann-Josef Windeln mit einer bilderreichen Präsentation die landesweite Nabu-Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ vor, an der sich der Nabu Kreisverband Kleve beteiligt. Bislang konnten drei Häuser im Kreis Kleve ausgezeichnet werden. Jetzt sollen es noch viel mehr werden.

Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende Monika Hertel Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des Nabu im Kreis Kleve im Jahr 2014. Die Veranstaltung ist nicht nur an Nabu-Mitglieder gerichtet. Vor allem auch die Neumitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.