Bezirksregierung sagt „Ja“ zu den Schulplänen
14.12.2011 | 19:08 Uhr 2011-12-14T19:08:00+0100
Kleve.Die Bezirksregierung sagt „Ja“ zu den Schulplänen aus dem Kreis Kleve. Wie berichtet, trafen sich am Dienstag die drei Bürgermeister der Kommunen in Düsseldorf, um über die rechtlichen Rahmenbedingungen einer sechszügigen Gesamtschule und einer siebenzügigen Sekundarschule mit Dependancen in Bedburg-Hau und Kranenburg zu sprechen. „Schulorganisatorisch erscheinen diese Maßnahmen genehmigungsfähig. Begrüßt wird ausdrücklich, dass hier ein gemeindeübergreifendes, von drei Kommunen mitgetragenes Schulkonzept mit großen Mehrheiten verabschiedet wurde“, so die Sprecherin Jennifer Spitzner. Gestern Abend stimmte der Rat der Stadt Kleve einstimmig für die Veränderungen im Schulsektor.
Kurzfristig gefunden werden muss jetzt ein Kooperationspartner der Sekundarschule, da bereits bei der Anmeldung feststehen muss, an welcher Schule mit einer gymnasialen Oberstufe die Schüler ihre Laufbahn fortsetzen können. „Als Kooperationspartner in Kleve kommen hierfür grundsätzlich die beiden Gymnasien, die entstehende Gesamtschule, aber auch das Berufskolleg Kleve in Schulträgerschaft des Kreises Kleve in Betracht“, so Spitzner.
Auch die pädagogischen Konzepte (insbesondere für die Sekundarschule) müssen kurzfristig geklärt werden, wobei insbesondere die Schulleitungen der vorhandenen Schulen eingebunden werden sollen. Hier wird die Bezirksregierung einen Prozess anstoßen, der von einem externen Moderator begleitet wird. In den Prozess sollen Schulträger, Schulen und Eltern eingebunden werden. „Der Zeitplan ist sehr eng, kann aber durchaus eingehalten werden“, so Jennifer Spitzner.
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