Bärig jeckes Finale für Prinz Thommy
20.02.2012 | 17:59 Uhr 2012-02-20T17:59:00+0100
Kleve. Tausende Karnevalisten stimmten sich am Wegesrand mit Schunkel-Runden und kleinen Polonaisen auf die 84 Zugnummern ein.
Während Tausende Karnevalisten sich am Wegesrand mit Schunkel-Runden und kleinen Polonaisen auf die 84 Zugnummern einstimmten, setzte sich der Tross pünktlich um 12.11 Uhr, so KRK-Vize Rolf Görtz, in Bewegung: „Alle Teilnehmer stellen die erforderlichen acht Begleitpersonen.“ Dabei suchten doch noch „zwei Achsen“ der KG Satte Jecke ‘06 zwei Zugbegleiter, so stand’s wenigstens groß auf der närrischen Hinterachse des Wagens.
Apropos Sicherheit: Das EU-Sicherungspaket geisterte in den Köpfen der Jecken. Der Club Bauernkegeln ‘09 machte eine „fette Party“ mit Gyros und Co. und wusste, dass „Griechenland Helau“ wohl „sponsored by EU“ ist. Dagegen will die KG Spoy eher TV-Schuldenexperte Peter Zwegat mobilisieren. Sein Konterfei war auf einer Euro-Münze abgebildet. Bürgermeister Theos Baustellen wie der Rathaus-Neubau oder die Königsallee beschäftigten die „Sportler“ von Siegfried Materborn.
Bei so viel buntem Treiben hatte der Citybus wohl gestern Pause. Gut so, wird sich der Keekener Oldie-Club gedacht haben. „Rette sich wer kann, der Bus kommt“, so titelte ihr Wagen – und hatte für einen erneuten „Crash mit Elsa“ einen modernen Bus mit Hebe- und Absenktechnik parat.
Technik, die begeistert, hatten die niederländischen Mottowagen. Ob „Mensch ärgere Dich nicht spielen“ oder Katerstimmung mit einem riesengroßen Plüschtier oder jede Menge Frösche aus dem Nachbarland, die sich mit den Kellener Quaker verbündet schienen – all das war angesagt.
Nicht zu vergessen sind die farbenprächtigen Fußgruppen, die auch diesmal nicht fehlen durften. Der Frauenchor Harmonie Griethausen nahm die Jecken mit auf die Reise ins Musical „Die Schöne und das Biest“. Eine Augenweide – wirklich gelungen. Der Wölfepower wusste mit lebendigen Borstenpinseln und Farbklecksen, dass ihnen die Zug-Ideen noch lange nicht ausgehen würden.
Und wie heißt es so schön bei Facebook: „Gefällt mir“. Das wussten nicht nur die Jecken des KC Keeken, sondern alle Narren, die den Zugnummern immer wieder zujubelten.
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