Autofahrer eingeklemmt
15.02.2010 | 12:14 Uhr 2010-02-15T12:14:00+0100Goch. Nur mit schwerem Gerät konnte die Feuerwehr einen eingeklemmten Autofahrer aus seinem Wagen befreien. Der Mann verunglückte auf der Bundesstaße 9. Weil die Retter falsch informiert wurden, konnten sie nicht sofort zur Unfallstelle kommen.
Ein 24-jähriger Autofahrer ist Montag früh bei einem Verkehrsunfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden. Sein VW kollidierte auf der Bundesstraße 9 mit dem LKW eines 33-jährigen Niederländers. Im Bereich des Zubringers zur A57 geriet er aus bislang ungeklärten Gründen in die Fahrspur des Gegenverkehrs. Die Löschzüge Pfalzdorf und Stadtmitte sowie die Löschzüge Asperden setzten hydraulische Rettungsgeräte ein, um den im Fußraum massiv eingeklemmten und schwer verletzten Autofahrer zu befreien. Zunächst musste der VW von der Leitplake gezogen werden, um den total deformierten Fußraum zu öffnen. Im Anschluss entfernten die Einsatzkräfte das Dach des Autos. Erst dann konnte der Mann befreit werden. Er liegt nun im Gocher Krankenhaus. Die B9 wurde für die Rettung beidsseitig gesperrt.
Zu Verzögerungen kam es, weil der Feuerwehr zunächst falsche Angaben über den Unfallort gemacht worden waren. Ersten Meldungen zufolge sollte sich die Einsatzstelle auf der Autobahn 57 in Fahrtrichtung Niederlande befinden. Rettungsdienst und Feuerwehr suchten hier aber vergeblich.
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