Arena steigert Grenzverkehr
22.11.2007 | 18:15 Uhr 2007-11-22T18:15:00+0100Die Kranenburger sind sich sicher: Die Frischearena lockt viele Niederländer zum Einkaufen. Doch auch für die Einheimischen schließt sich eine Versorgungslücke.
KRANENBURG. Eine endlos scheinende Fleischtheke, eine sehr moderne Einrichtung, dazu die transparente Glasfront – die seit gestern eröffnete Frischearena in Kranenburg (die NRZ berichtete) beeindruckte die zahlreichen Neugierigen. Neben den an Bau und Planung Beteiligten um Lothar Quartier haben es sich gerade die Kranenburger Politiker, Händler und Bürger nicht nehmen lassen, die vieldiskutierte Frischearena zu begutachten. „Je mehr Branchen wir in Kranenburg haben, desto attraktiver wird der Standort”, sagte Bürgermeister Günter Steins. Den Investor, Thijs van Hunnik, erinnerte er mit einem Augenzwinkern, dass in Kranenburg noch reichlich Raum für Investitionen sei, falls er Interesse habe. „Das ist hier auf jeden Fall attraktiv für Kranenburg”, sagt Sebastian Twardowski aus Kleve. „Ein großer Schwall aus den Niederlanden kommt bestimmt hier rüber”, ist sich Christiane Baas aus Kranenburg sicher.„Siehtschick aus”Miep und Peter Cillessen aus Groesbeek kaufen einmal die Woche in Kranenburg ein: „Frisches Fleisch kommen wir bestimmt hier einkaufen”, so Miep Cillessen. „Ich bin sonst oft in Kleve Einkaufen gegangen. Die Frischearena ist eine Bereicherung für Kranenburg”, so Michel Groesdonk aus Kranenburg. Julian Ahrens aus Keeken spricht vor allem der Spielwarenladen an. Optisch scheinen die Planer den Geschmack der Kunden getroffen zu haben: „Sieht schick aus”, meinte Priya Linke aus Kranenburg gestern. Die Fakten: Neben Imbiss und Metzgerei eröffnen eine Bäckerei samt Cafe´, ein Spielwarenladen, ein Kleidungsdiscounter sowie ein Geschäft für Tierbedarf. Es gibt 130 Sitzplätze für die Gastronomie.
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