Airport investiert in Infrastruktur

Ein neuer Kreisverkehr am Flughafenring soll den Verkehr besser lenken.
Ein neuer Kreisverkehr am Flughafenring soll den Verkehr besser lenken.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Der Weezer Flughafen gibt 1,2 Millionen Euro für neue Verkehrsführung, Beleuchtung und Parkplatztechnik aus. Parktickets bald auch im Internet buchbar

Kleve..  Der Flughafen in Weeze investiert zurzeit kräftig in seine Infrastruktur. Rund um das Terminalgelände wird die Verkehrsführung erneuert. An der Straße Flughafenring entsteht aktuell ein Kreisverkehr, der für mehr Übersicht in der Verkehrsführung sorgen soll. Geschäftsführer Ludger van Bebber erklärte gestern, dass man insgesamt 1,2 Millionen Euro in die Tiefbaumaßnahmen, in eine energiesparende Beleuchtung am Terminal und in eine neue Parkplatztechnik investiere.

Neue Parkplatz-Schranken

Ziel sei es, den Verkehr künftig noch besser zu leiten und vor allem die Ankunfts- und Abfahrtsbereiche deutlich voneinander zu trennen. „Wir wollen die gesamte Zufahrt zum Flughafen neu regeln“, so van Bebber. Denn gerade viele niederländische Autofahrer tun sich schwer, die richtige Abfahrt auf dem Flughafengelände zu nehmen. Der neue Kreisverkehr soll im März erstellt sein.

Die finanziell größte Investition steht auf dem Parkplatz. Hier werden eine halbe Millionen Euro in die Hand genommen, um die Zugangstechnik der Parkplätze zu verbessern. Die alten Schranken werden abgebaut und durch neue ersetzt: „Unsere Parkplatzanlagen werden sehr stark beansprucht“, sagt Ludger van Bebber. Mit dem neuen System könne man künftig auch im Internet eine Parkkarte bestellen und ausdrucken. Im März werde es dann eine kurze Umstellungsphase geben. Danach soll der Umstieg für das Online-System erfolgen.

Weitere 350 000 Euro hat der Flughafen in eine neue LED-Beleuchtung und in neue Drehtüren investiert. Mit der neuen Beleuchtung im Terminal wird der Flughafen 300 000 Kilowattstunden Storm sparen. Da sind 60 000 Euro im Jahr. Seit Dezember wird die Beleuchtung ausgetauscht. Im Januar soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Die neuen Drehtüren sollen dafür sorgen, dass es keinen Durchzug mehr geben wird. „In der Vergangenheit standen die Türen lange offen, so dass wir die Temperatur nicht mehr halten konnten“, erklärt van Bebber.