Adenauer-Gymnasium: „Sanierungsfähig“
17.10.2011 | 19:15 Uhr 2011-10-17T19:15:00+0200
Kleve.Viel Geld für Fassade und Fenster seien nötig, innen gäbe es nur „Kosmetisches“ zu erledigen. Politik und Verwaltung besprechen das Gutachten intern.
Druckfrisch gab gestern Architekt Kevin Minor vom Büro Dorn und Overbeck aus Kaarst das Gutachten über den Gebäudezustand des Konrad-Adenauer-Gymnasiums / -Hauptschule im Rathaus ab. Der technische Leiter des Gebäudemanagements, Manfred Raith, wird es dem Verwaltungsvorstand und zeitgleich der Politik vorlegen. Er verrät nichts, nur so viel: Laut Gutachten ist das K.A.G. „natürlich sanierungsfähig“. Das zu tun, sei eine „sinnige Maßnahme“, zu der man allerdings „eine Menge Geld in die Hand nehmen muss“. Anderes hat keiner erwartet.
Laut Architekt Minor ist „eine energetische Sanierung zwingend erforderlich“, Fassade, Fenster. Innen könne man „bis auf ein bisschen Kosmetisches alles beibehalten“. Sein Team hatte sich vor Ort umgesehen, Strom und Heizung berechnet. Es verglich die Erhebung mit den Kostenschätzungen der Stadt. Sie ähneln sich.
Details werden Verwaltung und Politik in nicht-öffentlicher Sitzung im Vergabeausschuss besprechen. Jedenfalls sei der bauliche Zustand „absolut nicht schlecht“, sagt Raith, „nur die Fenster nicht mehr zeitgemäß. Es zieht.“
Hätte man mehr Geld vom Konjunkturpaket II bekommen – 3,5 Millionen waren es – dann hätte die Stadt nach dem sanierten Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gleich gern das K.A.G. saniert.
15:19
Hauptsache,die energetische Situation der Museen ist in Ordnung!
08:24
dann hätte die Stadt nach dem sanierten Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gleich gern das K.A.G. saniert.
- Na, das glaube ich aber eher weniger: Zum einen sind die Mängel der Stadt seit Jahren bekannt, zum zweiten sind sie immer wieder ignoriert worden, zum dritten wurde eine Sanierung o.ä. ja gar nicht mal bedacht...!