Zwischen Chaos und Spritzgebäck
28.11.2011 | 16:59 Uhr 2011-11-28T16:59:00+0100
Herne. Die Künstlerzeche Unser Fritz lud sich wieder Besucher ins Haus. Sie guckten, fragten und kauften.
Wie jedes Jahr im Herbst hatte am Sonntag die Ateliergemeinschaft der Künstlerzeche Unser Fritz die Türen ihrer Ateliers geöffnet. Besucher waren willkommen: zum Gucken, zum Reden, vielleicht auch um ein Bild zu kaufen. Oder auch, um den Künstlern und Künstlerinnen mal beim Arbeiten zuzuschauen.
Winni Labus hat sein Atelier zum kleinen Ausstellungsraum umfunktioniert, in dem er verschiedene Fotoreihen zeigt. Ausgebreitete Fotobücher laden zum Blättern ein.
Kampf mit den Resten der Retrospektive
Ganz anders in den Räumen von Peter Grzan. Dort erwartet den Besucher das kreative Chaos. Grzan kämpft noch immer mit den Resten seiner großen Retrospektive vom Oktober, die wieder verstaut werden müssen. Die nächste Ausstellung steht Helmut Bettenhausen unmittelbar bevor. Da liegt schon alles bereit für den kommenden Besuch der Galeristin.
Birgit Poch und Peter Buchwald sind so tief in Gesprächen mit Gästen vertieft, dass man kaum stören mag. Und auch Werner Ryschawy holt gerade Zeichnungen und Radierungen hervor, die er seinen Besuchern präsentiert.
Kunst und Kekse
Da braucht man schon mal eine kleine Pause. In der Weißkaue erwarten die Kunstinteressierten Kaffee, Waffeln und weihnachtliches Gebäck. Dort trifft man sich auch locker mit den Besuchern, die gerade aus dem Ausstellungsraum kommen. Dort hängen an diesem Tag noch zum letzten Mal die Arbeiten von Martin Bartel.
Schaut man ins Atelier von Beate Matkey, werden dort gerade bei Spritzgebäck die ganz neuen Arbeiten erklärt. Oben hat auch Gitta Witzke hat ihr Atelier richtig hergerichtet, um ihre Werke zu präsentieren. Doris Kirschner-Hamer hat extra Platz gemacht, um neue Arbeiten zu zeigen. Bei Danuta Karsten erwartet den Besucher hingegen die große Leere.
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