Zuschüsse für erneuerbare Energien

Umweltfreundliches und sparsames Heizen wird günstiger. Seit dem 1. April gibt es deutlich höhere Zuschüsse für die Nutzung erneuerbaren Energien. Die gestiegenen Sätze des Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelten für neue Holzpelletheizungen, Solarthermieanlagen und Wärmepumpen. „Wer das Förderprogramm klug nutzt und mit anderen kombiniert, bekommt in machen Fällen 30 bis 40 Prozent der Kosten für seine Heizungsanlage erstattet“, so Veronika Zoller Leiterin der Verbraucherzentrale Herne. „Gewusst, wie“, lautet ihre Devise.

Zum einen heißt es Fördergelder finden: Neben dem BAFA ist bundesweit die KfW-Bank ein staatlicher Fördermittelgeber für Energiemaßnahmen. Dazu zählen nachträgliche Wärmedämmung oder der Einbau neuer Fenster. Eine aktuelle Übersicht gibt es unter www.vz-nrw.de/foerderprogramme. Außerdem sei zu bedenken, dass alle Förderungen an strenge Bedingungen geknüpft seien. Und: Anträge für die BAFA-Zuschüsse für das Heizen mit erneuerbaren Energien werden im Nachhinein gestellt, bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme. Die Zuschüsse dürfen – anders als Kredite – nie als direkt verfügbare Mittel in die Finanzierung eingeplant werden. Nähere Infos 0180/1115999 sowie in der Beratungsstelle, Freilighrath- straße 12, jeweils dienstags 21. und 28. April (nach Terminabsprache).