WLAN: Kritik an Stadt

Die Kritik an der Verwaltung reißt nicht ab: Nach der Ratsfraktion Piraten-AL hat auch Grünen-Stadtverordneter und OB-Kandidat Thomas Reinke Kritik an der Rolle der Stadtverwaltung bei der Einführung von WLAN in den Zentren (wir berichteten) geübt: Herne hinke hier weit hinter anderen Städten hinterher, so seine Botschaft.

Bei einem Besuch im Düsseldorfer Landtag hat sich Reinke mit Piraten-Fraktions-Chef Joachim Paul auch über das Thema „Freifunk“ ausgetauscht. Zur Förderung dieses nicht-kommerziellen WLAN-Angebots hatten Piraten, SPD und Grüne einen Antrag in den NRW-Landtag eingebracht.

Vor diesem Hintergrund könne er nicht verstehen, dass die Stadt ausschließlich auf einen kommerziellen Anbieter wie Unitymedia setze. Die Initiative des Unternehmens sei grundsätzlich zu begrüßen, entspreche aber nicht seinen Vorstellungen von einem kostenlosen Angebot für alle Bürger, so der OB-Kandidat von Grünen, Linkspartei, FDP, Piraten und AL. Aus rechtlicher Sicht wäre ein kostenloses WLAN-Netz in Herne durch Kooperation mit der Freifunk-Community sofort möglich. Und: Die Kosten für die Stadt „wären mehr als überschaubar“.