WFG noch im Gespräch über KHaus

„Das KHaus lebt weiter in unseren Herzen“, eröffnete der Leiter des städtischen Fachbereichs Kultur leicht resignativ das neueste Kapitel der unendlichen Geschichte des ehemaligen Karstadt-Hauses in Wanne-Eickel. Dessen Entwicklung zu einem Kreativ-Quartier ist bekanntlich ins Stocken geraten. Weber berichtete, das die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG weiter in Verhandlungen mit den Besitzern, der internationalen Immobiliengesellschaft AFI in Berlin, sei. Es gehe jetzt u.a. um Brandschutzauflagen und damit verbunden die Gestaltung des Mietpreises. „Wir müssen das Ergebnis abwarten“, so Weber. Ungeachtet dessen sollen in diesem Frühjahr wieder, wie schon einmal zur Eröffnung, unter dem Motto „Kultur trifft Quartier“ Kulturveranstaltungen von Pottporus im KHaus und dessen Umfeld laufen. „Raum - Ort - Mensch“ lautet der Titel des Projekts, für das bei ecce (european centre of creative economy) Fördermittel beantragt worden sind. Diesmal ist geplant, auch auf die Geschäftsleute im Viertel zuzugehen.

Die Immobiliengesellschaft bietet parallel zu den Vermietungsverhandlungen das fünfgeschossige Gebäude aus dem Jahr 1920 weiterhin zum Verkauf an, etwa über Engel & Völkers Dortmund/Bochum Commercial, für 2,2 Mio Euro.