Westfalia Herne soll Losgeld nach Kritik spenden
07.12.2010 | 17:23 Uhr 2010-12-07T17:23:00+0100
Herne.Nach der viel kritisierten Verlosung des Herner Stadion-Namens fordert einer der Teilnehmer vom Verein sein Geld zurück. Röthig, der sich selbst als Sozialsponsor einen Namen gemacht hat, schlägt vor, das Geld zu spenden.
Westfalia Herne und kein Ende: Der Hattinger Thomas Röthig fordert jetzt vom Verein 260 Euro. Mit der Summe aus der viel kritisierten Verlosung des Stadionnamens will der Loskäufer Gutes tun. Röthig hatte sich an der Verlosung des Stadionnamens beteiligt und war – wie viele andere Fans – enttäuscht und erbost, weil der Verein den Namen nach der Rückgabe des Gewinnerloses an ein Unternehmen verkaufte. Der Verein versäumte es außerdem, die Verlosung beim Ordnungsamt anzukündigen.
Vorschlag: Geld soll an Benefizaktion für Haiti
Röthig, der sich selbst als Sozialsponsor im Ruhrgebiet einen Namen gemacht hat, will das Geld nicht für sich. Er schlägt Westfalia Herne vor, sich mit dem Geld an einer Benefizaktion für Haiti zu beteiligen. Röthig gibt gerade gemeinsam mit der Hattinger WAZ an den Meistbietenden einen handsignierten Traineranzug, inklusive Initialien von Bundestrainer Jogi Löw, und ein Trikot der Nationalelf mit Spieler-Unterschriften ab. Die Aktion läuft noch bis zum 19. Dezember .
Röthig kommt mit seiner Forderung auf eine Aussage von Vereinsmanager Ingo Finkenstein zurück. Der sagte auf einer Pressekonferenz nach der Verlosung über Thomas Röthig: „Wenn er auf seine 160 Euro besteht, bekommt er sie. Ich tu’ sogar noch 100 Euro drauf.“
17:35
Wenn ich gewinne, ist es meine Sache, was ich mit dem Gewinn mache. Stimmt. Nur leider war der Hauptpreis der Verlosung die Namensvergabe und nicht die Entscheidung, was mit dem Preis zu machen ist. Der Teufel steckt halt im Detail. Nach dem Gewinn durfte der Gewinner nur eines machen: einen Namen vergeben. Nicht die Eingangstore neu streichen, nicht die Würstchenbuden plattmachen, nicht die Eintrittsgelder erhöhen und eben nicht das Los zurückgeben.
16:53
Ham wa eigentlich schon nen Winterloch, dass so ein Blödsinn diskutiert wird.
Lasst uns lieber auf den nächsten Knaller warten, denn der kommt bestimmt.
NICHTS IST UNMÖGLICH.....WESTFALIAAAAA
13:30
Fußball hat auch etwas mit Sozial und Integration zu tun. Also, was soll so ein Unsinn ?
12:10
@ von Kritiker12 (# 8)
Sie schreiben:Profilneurotiker Sind Sie Diplom-Psychologe oder Arzt um dies beurteilen zu können?
Verstehe den Sturm im Wasserglas nicht. So wie ich das beurteilen kann, ist Herr Finkenstein doch lediglich gebeten worden mitzubieten. Wenn er überboten wird, kann er sein Geld doch behalten. So läuft das doch bei Versteigerungen, wenn man überboten wird. Leute, haltet den Ball flach!
11:12
Westfalia ist und bleibt ein amateurhaft geführter Provinzverein, welcher noch nicht einmal in der Lage ist eine dusselige Verlosungsaktion ohne Probleme durchzuführen. Gehört denen eigentlich das Stadion? Ich denke in weiser Voraussicht an die nächste Insolvenz. Können ja dann ihre nun benannte Mega-Arena an die Stadt verkaufen.
09:13
Ein Benehmen, wie der Schltenhof!
08:48
Lustig wie sich so manche Profilneurotiker mit Hilfe eines kleines Vereins in der Presse plazieren können.
Lustig wie der Westen aus Nichts noch eine weitere Story machen möchte, gibt es sonst nichts zu berichten.
Richtig Zerberus, deshalb möchte ich dich nochmal zitieren:
Wenn ich gewinne ist es meine Sache was ich mit meinem Gewinn mache!!! Wenn ich dem Verein sage er möge meinen Gewinn verkaufen ist das meine Sache!!! Was bilden sich die Leute eigentlich ein?
00:19
Richtig!
So perfide und abgezockt wie sich Pleitegeier Westfalia in der Sache verhalten hat, ist das kaum zu überbieten...
Wenn die verwantwortlichen Strippenzieher des garantiert schon vorher eingefädelten Trel-Deals jetzt Eier in der Hose hätten, würden sie auf solche Kompromisse der Geschädigten eingehen. Aber wer weiß ob diese Schreibtischtäter Eier haben?
00:09
Ich hab immer noch kein Los :-(
22:17
@ zerberus
Wahre Worte!!! Genauso ist es.