Weiter Staus in Herne-Horsthausen

Ein gewohntes Bild: Rückstau auf der Horsthauser Straße im Bereich der A 42-Anschlussstelle.  Zumindest 2015 wird sich daran nichts ändern.
Ein gewohntes Bild: Rückstau auf der Horsthauser Straße im Bereich der A 42-Anschlussstelle. Zumindest 2015 wird sich daran nichts ändern.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Autofahrer und Anwohner leben in Herne-Horsthausen in Stoßzeiten mit Staus. Und daran wird sich wohl zunächst nichts ändern.

Herne..  Die Verkehrssituation in Horsthausen, ein Lkw-Parkverbot auf der Mont-Cenis-Straße und das Börniger Pestkreuz waren am Mittwochabend Thema in der Sitzung der Bezirksvertretung Sodingen.

Im Berufsverkehr wird’s voll

Autofahrer und Anwohner wissen: Auf der Horsthauser Straße kommt es vor allem nachmittags im Berufsverkehr zwischen 15 und 17 Uhr im Bereich der Kreuzung zur A 42-Anschlussstelle zu Rückstaus. Das Problem habe sich durch Maßnahmen zur Schulwegsicherung (Fußgängerampel) noch verschärft, so die SPD. Daran wird sich wohl zunächst nichts ändern. Die Stadt habe bereits mehrere Justierungen der Ampelschaltung vorgenommen, das Problem damit aber nicht lösen können, so Jürgen Klein-Altstedde (Fachbereich Tiefbau und Verkehr). Zu den Akten legt die Stadt das Thema damit aber nicht: Voraussichtlich zum Jahresende werde die Verwaltung nach planerischen Lösungen suchen können. Vorher sei dies aus personellen Gründen nicht möglich, so Klein-Altstedde.

Infotafel fürs Denkmal

Am Börniger Pestkreuz An der Linde soll eine Info-Tafel aufgestellt werden, die über den Hintergrund dieses außergewöhnlichen Denkmals informiert. Die Bezirksvertretung hat auf Antrag von SPD und CDU einstimmig einen Prüfauftrag an die Verwaltung beschlossen. Stadtgrün-Chef Heinz-Jürgen Kuhl signalisierte bereits in der Sitzung grünes Licht. Den Anstoß hatte der Bürger Gerd Schug gegeben.

Schnelle Reaktion

Ein Lkw-Parkverbot auf der Mont-Cenis-Straße in Höhe der Sporthalle der Gesamtschule hatten SPD und CDU in einem Antrag für die Bezirksvertretung gefordert und sich auf Bürgerbeschwerden berufen. Die regelmäßig dort parkenden Lkw behinderten den Verkehr und bedeuteten ein Gefahrenpotenzial für Kinder, die dort die Straße querten. Die Stadt meldete bereits Vollzug: Schon nach Antragstellung sei angeordnet worden, ein entsprechendes Schild aufzustellen, so Karl-Wilhelm Schulte-Halm (Fachbereich Öffentliche Ordnung).