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Wechsel bei „help and hope“

05.10.2011 | 18:43 Uhr
Wechsel bei „help and hope“
Die Stiftung „help and hope“, die in Herne den Kidstreff an der Bismarckstraße in Baukau finanziert, hat eine neue Spitze: Kai-Uwe Lindloff wurde durch Sandra Heller ersetzt. Foto: Joachim Haenisch / WAZ FotoPool

Herne. Nach zweieinhalb Jahren an der Spitze des Vorstands der KiK-nahen Stiftung „help and hope“ wurde Kai-Uwe Lindloff jetzt durch Sandra Heller ersetzt. Der Wechsel sei auf Wunsch Lindloffs erfolgt, heißt es.

Die KiK-nahe Stiftung „help and hope“ hat eine neue Vorstandsvorsitzende. Das bisherige Vorstandsmitglied Sandra Heller, früher im Marketing des Billig-Textildiscounters tätig, ersetzte Kai-Uwe Lindloff bereits zum 1. Oktober an der Spitze der Stiftung.

Das bestätigt „help and hope“ auf Anfrage der WAZ. Der bisherige Vorsitzende sei aber nicht abgelöst worden, sondern auf eigenen Wunsch gegangen, betont Aniko Nadine Kalle vom Vorstand der Stiftung. Das (von KiK-Chef Stefan Heinig geführte) Kuratorium habe diesem Wunsch entsprochen. Der Schritt sei vor allem darauf zurückzuführen, so Kalle, dass der dreifache Vater Lindloff in Berlin lebt und stets habe pendeln müssen.

Mit den Vorgängen in der Herner „help and hope“-Einrichtung Kidstreff in Baukau habe der Wechsel aber nichts zu tun, erklärt Aniko Nadine Kalle. Wie berichtet, hatte das Mitarbeiter-Team des Treffs im Juni geschlossen gekündigt und schwere Vorwürfe gegen die Stiftung und insbesondere Lindloff wegen „unzumutbarer Arbeitsbedingungen“ erhoben.

Für die Einrichtung an der Bismarckstraße werde der Wechsel in der Stiftung keinerlei Auswirkungen haben, so Kalle. Nach den heftigen „Turbulenzen“ habe sich die Situation stabilisiert: „Wir haben im Kidstreff inzwischen wieder einen recht regen Zulauf.“ Die Einrichtung bleibe ein Schwerpunkt in der Arbeit.

Am 15. Oktober feiert der mit der Janosch-Schule kooperierende Kidstreff einjähriges Bestehen. Vielleicht werde auch der abgelöste Vorstandsvorsitzende an der Veranstaltung teilnehmen, so Kalle.

Kai-Uwe Lindloff war am Mittwoch für die WAZ nicht zu erreichen.

Redaktion

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Kommentare
07.10.2011
22:53
Wechsel bei „help and hope“
von finemia | #4

Man sollte sich immer nur ein Urteil über Dinge erlauben, die man kennt und von denen man genaues weiß. Ich dachte in dem Artikel steht, dass Herr Lindloff aus freien Stücken geht. Warum also schon wieder Verschwörungstheorien verbreiten??
Man muss ja viel Langeweile haben, wenn man immer nur das Haar in der Suppe sucht.Fällt es Ihnen so schwer auch mal Anerkennung und Lob zu formulieren? Schade........

07.10.2011
08:17
Wechsel bei „help and hope“
von Gerda_W | #3

Als Anwohnerin kann ich nur sagen, die Zustände dort im Kidstreff sind aus meiner Sicht eine katastrophe. Natürlich von innen wurde alles neu gemacht und sieht toll aus, die Kinder rennen aber auf die Straße, durch die Einfahrt, da ist es glatt ein Wunder, daß noch nichts passiert ist.
Sicherheit ungenügend, das ist mein persönliches Urteil.
Vielleicht hat das auch mit dem Leiterwechsel zu tun. Als Herr Pfister noch dort war, herrschten klare Regeln und die kinder haben sich deutlich besser benommen. Das gilt für Geräusche, Sozialverhalten und auch das Benehmen in Straßenverkehr.
Dass Herr Lindloff gehen musste, hbe ich so erwartet.
Der Fisch stinkt zuerst vom Kopf !!!

06.10.2011
21:56
Wechsel bei „help and hope“
von finemia | #2

Gott sei dank, gibt es aber viele tolerante Menschen, die Kinderlärm nicht als lästig empfinden.
Ich kann ihnen dazu einen Link empfehlen, der unseren Zeitgeist zeigt und Ihnen vielleicht die Augen öffnet, was Kinder in unserer Gesellschaft wirklich sind. Nämlich eine Bereicherung und keine Last.Und meiner Ansicht nach ist jede Einrichtung, die gewissenhaft versucht Kindern in Not zu hefen eine Bereicherung und keine Belästigung. Denken Sie mal darüber nach.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/kinderlaerm-klage-kabinett

Und darüber hinaus sollte man eher über eine Verkehrsberuhigung am Kidstreff nachdenken und nicht um die Autos herumplanen, Kinder sind doch wohl wichtiger, als das Wohl der Autofahrer.

06.10.2011
09:45
Wechsel bei „help and hope“
von wgrobi | #1

Der richtige Ort für diese Einrichtung ist der Raum an der Bismarckstr. nicht. Der Hort liegt nicht nur inmitten einer mehrstöckigen Wohnbebauung, sondern sogar direkt darin. Die Zufahrt, durch die die Kinder das Spielgelände erreichen, ist die Durchfahrt zu einem Garagenhof von 4 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 30 Parteien. So vorsichtig, daß definitv nichts passiert, kann man gar nicht fahren. Habe selbst schon erlebt, das Anwohner beim Rückwärtsfahren beinahe Kinder erwischt haben, die plötzlich hinters Auto gelaufen sind und nicht sichtbar waren. Der Bewohnerwechsel in der Umgebung ist auch interessant. Begründung: zu viel Lärm. Ich habe nichts gegen Kinder, bin selbst Uropa, aber was da für Schreikids ganztägig quietschen, das kann einem schon die Haare zu Berge treiben, insbesondere den Bewohnern mit Schichtdienst. So ein Hort gehört einfach nicht in eine solche Umgebung.

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