Warten auf. . . die Auswertung der Stadt
14.02.2012 | 14:50 Uhr 2012-02-14T14:50:00+0100
Herne. Eine Analyse der Verkehrszählungen in den Straßen Regenkamp/Gräffstraße liegt (noch) nicht vor. Die Folgen der Ansiedlung des Zurbrüggen-Möbelhauses sind aber wohl nicht so schlimm wie befürchtet.
Nach Protesten von Anwohnern des Regenkamps und der Gräffstraße hat die Stadt Ende 2011 Verkehrszählungen in diesen beiden parallel verlaufenden Straßen durchgeführt (wir berichteten). Ergebnisse liegen noch immer nicht vor. Die Befürchtungen, dass die Eröffnung des benachbarten Möbelhauses Zurbrüggen zum Chaos in der Siedlung führen könnten, haben sich aber wohl nicht bestätigt.
Nach anfänglichen Beschwerden über in der Siedlung parkende Zurbrüggen-Mitarbeiter hat sich die Situation offenbar inzwischen beruhigt. Aber: Der Regenkamp sei von der Einfahrt Holsterhauser Straße bis zur Walter-Bälz-Straße häufiger zugeparkt - vor allem samstags, berichtet Anwohnerin Barbara Zimmermann auf Anfrage.
Erich Leichner, Anwohner der Gräffstraße (und SPD-Stadtverordneter), erklärt, dass durch Zurbrüggen nach der rummeligen Eröffnungswoche keine oder kaum zusätzliche Belastungen entstanden seien. Was für Leichner und andere Anwohner dieser Siedlung nichts daran ändert, dass Maßnahmen zur Verringerung der Verkehrsbelastung notwendig seien. Wie berichtet, treten an der Gräffstraße vor allem im Umfeld der Musikschule Probleme auf. Einzellösungen für Gräffstraße und Regenkamp machten aber keinen Sinn, betont der SPD-Mann. Sondern: „Ein Gesamtkonzept muss her.“
Die Stadt ist offenbar noch nicht in der Lage, belastbare Aussagen zu treffen. Vor einer Woche hat die WAZ die Anfrage an die Verwaltung gerichtet, was die Verkehrszählungen ergeben hat und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. Eine Antwort wurde in Aussicht gestellt. Am Dienstag, sechs Tage später, verlautete es plötzlich aus dem Rathaus, man sei noch nicht so weit. Erst im März könnten Ergebnisse präsentiert werden – dann unter Einbeziehung möglicher Auswirkungen der Zurbrüggen-Ansiedlung.
08:13
Lieber Anwohner des Regenkamps und Gräffstr. Kann man auch auf andere Straßenzüge in Herne anwenden. Ihr wohnt in einem Stadtzentrum, will nicht sagen Großstadt. Aber wenn es stört, wegziehen auf´s Land oder einmotten in einer Höhle. @2 Genau. Immer jammern. Und die Politik springt auf das holprige Pferd. Und in einigen Jahren, wenn man meint für den Bürger was getan zu haben liegt dann die Arbeitslosenquote bei 20 %, da sich kein Gewerbe hier mehr ansiedeln möchte....Spießbürgertum....
20:51
Es geht doch auch viel leichter: Macht Zurbrüggen dicht, lasst das Gebäude wie den Karstadt-"Palast" vor sich hingammeln und schickt die Mitarbeiter zum Arbeitsamt. Herne hat es nicht verdient, bei Planungen großer Industrie- oder Gewerbeunternehmen berücksichtigt zu werden (siehe Saturn, siehe Kaufland, etc), die wollen lieber eine absolute Ruhe vor der Haustür, anstatt von Sachen wie Kaufkraft, Arbeitsplätzen und Konjunktur zu sprechen. Mottet Euch wieder ein im Dornröschchen-Schlaf, allen voran die verwöhnten Anwohner des ach-so-feinen Regenkamps (die ja auch im Internet schon zu zweifelhaftem Ruhm gekommen sind), die immer noch nicht verstanden haben, wie die freie Welt da draußen funktioniert.
PS: @SylterJung: Jeder Parkplatzsucher ist ein potentieller Käufer und somit Ankurbler der grottenschlechten Herner Wirtschaft. Raser gibts überall, und Straßen sind halt dummerweise dazu da, befahren zu werden...
08:46
...am Wochenende gurken eine Menge Parkplatzsucher im Quartier umher. Das ist schon ärgerlich. Und der Regenkamp ist mindestens bis zur Walter-Bälz-Straße völlig zugeparkt; der 303er kommt da oft nur mit Mühe durch.
Meine Wahrnehmung als Anwohner ist, dass aufgrund des Möbelhauses mehr Verkehr durch den Regenkamp zu- und abfließt. Richtig lustig ist das anbetracht der Enge der Straße und der vielen parkenden Autos nicht - erst recht im Bereich der Einmündungen Bochumer Straße und Holsterhauser Straße, wo viele Autofahrer noch Mal schnell mit 80 km/h über grüne Ampeln rasen wollen...