Viel Lärm um Lärmschutzwände an der A42
11.12.2009 | 12:36 Uhr 2009-12-11T12:36:00+0100
Herne. Während sich die Arbeiten an den Lärmschutzwänden an der A42 zwischen dem Herner Kreuz und Börnig verzögern, übt eine Anwohner-Initiative weiter Druck auf die Landesbehörde aus. Der Auftrag für die zweite Bauphase steckt seit August im EU-weiten Ausschreibungsverfahren fest.
Der Stand der Dinge: Die erste von zwei Bauphasen, das Instandsetzungspaket für zwei Mio Euro, soll in der nächsten Woche abgeschlossen sein; ursprünglich war September 2009 angepeilt gewesen. Die Maßnahme umfasst die Sanierung der neun Brücken auf dem Teilstück sowie die Ausbesserung und Erhöhung der Lärmschutzwände vom Herner Kreuz bis zur Werderstraße auf der Südseite (Richtung Dortmund) und bis zur Kaiserstraße auf der Nordseite (Richtung Duisburg).
Der Auftrag für die zweite, neun Mio Euro teure Bauphase, der komplette Abriss und Neubau der bestehenden Wände im weiteren Verlauf des Emscherschnellwegs bis Börnig steckt seit August 2009 im EU-weiten Ausschreibungsverfahren fest. Nachdem der Baubeginn zunächst noch für Ende 2009 angekündigt war, teilte Markus Feller von Straßen.NRW auf WAZ-Nachfrage mit: „Der Auftrag wird nächste Woche vergeben. Wir schätzen, dass die beauftragte Firma dann ab Februar mit den Arbeiten beginnen kann.” Dabei soll in Börnig begonnen und sich dann stückweise von Osten nach Westen vorgearbeitet werden.
Straßen.NRW beteuert, das "Maximum rausgeholt" zu haben
Während Straßen.NRW beteuert, bezüglich der Verbesserung des Lärmschutzes „das Maximum rausgeholt” zu haben, zweifelt Norbert Bähr von der Bürgerinitiative genau das an. Vor allem im Bereich der Brücken sieht Bähr die Wände nicht ausreichend erhöht, ausreichenden Lärmschutz nicht gewährleistet. Straßen.NRW beruft sich auf statische Berechnungen: „Teilweise waren Erhöhungen gar nicht machbar”, so Feller. Damit will sich Bähr nicht zufrieden geben: „Es werden nahezu 10 Mio. Euro für neue Schallschutzwände aufgebracht, da soll es nicht möglich sein, eine Lösung für die Brücken zu finden?” Er fordert „technisch anspruchsvolle Lösungen”, bringt „abgerundete oder abgeknickte Wandele-mente” ins Gespräch – und hat angekündigt, sich erneut an die Politik zu wenden.
23:33
ja ne iss klar Hotte.. wollen wir es mal hoffen.. leider wird dann das ewige gemaule wohl nicht aufhören...
ich seh es schon jetzt.. westfalen (partei) die jaaaaaaaaa so übermässig benachteiligt werden.. die sich dann über die herner spd (klüngel) auslassen..
Ich schrei mich weg
09:19
Ach was solls, am Montag trete ich aus und der Westfalen-Partei bei.
Machts gut.
09:10
Was solls, der etablierte Filz würde auch Schnee als Errungenschaft für Herne verkaufen wollen.
Und vielleicht schafft es sogar das Marketing, die alternde Gesellschaft, welche auf Photos aus der Vergangenheit hergerichtet wurde und welche man dann real sieht und sich fragt, ob die Krank sind, noch als Jung&Dynamisch zu verkaufen.
Der LKW-Verkehr im Gewerbegebiet Friedrich-der-Große hat auch um 50% zugenommen, seit dort in den letzten 2 Jahren weitere Firmen mit Fuhrpark für Dachser etabliert wurden.
Die Strassendecke leidet seitdem auf der ganzen Von-Waldthausen-Strasse, weil man keine Maßnahmen getroffen hat, den Verkehr über die dafür vorgesehene Autobahnanbindung Börnig zu leiten, sondern viele davon über Horsthausen fahren.
Hinzu kommt, dass die Stadt meinte, einen Fahrradweg zu Lasten der Fahrbahnbreite kostengünstig mit einem weissen Strich für die auf ewig dankbare Bevölkerung bereitstellen zu müssen. Und dann grossspurig die neuen Fahrradwege, verteilt über das ganze Stadtgebiet, anpreisen zu müssen.
Nur die Schilder für nicht-ortskundige, die hat man vergessen und so weiss so mancher nicht, wie er die Karten deuten soll, wenn die Realität anders aussieht. Oder im naturschutzgebiet Friedrich-der-Grosse die Wege nicht nutzen kann, weil das Grün bis zu 1,80m hoch am Wegesrand wächst fast den kompletten Weg beim Zugang Brinker versperrt, weil dort seit über einem Jahr schon keiner mehr geschnitten hat.
Aber zurück zur Fahrbahn. Wie Anwohner mitteilen, ist gleich nach der künstlich geschaffenen Fahrbahnverengung das Ordnungsamt gekommen und hat die Leute mit entsprechenden kleinen Zetteln und Ziffern vor dem EURO-Zeichen auf die neue Parksituation hingewiesen.
Nun rattern die LKWs halt aufgrund der Fahrbahnverengung über die Kanaldeckel auf dem Fahrradweg, welche sich teilweise auch gelöst haben. Übrigens wird der Fahrradweg von max. 3 Radlern pro Woche sporadisch genutzt. Dafür wird nachhaltig die Fahrbahndecke soweit strapaziert, dass auch hier Risse aufgetreten sind. Kostet also am Ende ne Menge mehr Geld.
Und zurück zur Autobahn:
Der Lärm durch LKWs und Raser auf der Von-Waldthausen-Str. am Wohnbereich von Bähr ist lauter, als die aktuelle Autobahnsituation.
Weiterhin wohnt er ca. 112m von der Autobahn entfernt. Dazwischen sind Bäume und einige weitere Häuser (Zweigeschossige Mehrfamilien-Doppelhaushälften in Massivbauweise von 1925-1935 + Dachgeschoss). Andere wohnen viel näher.
Wer dort wohnt oder hingezogen ist, kannte die Situation. Wenn gewisse Leute ihr Haus verkaufen möchten (findet man aktuell wieder bei immobilien scout 24), dann sicherlich nicht als grüne Oase mit idyllischer Ruhe. Autobahn bleibt Autobahn. Davon gibt es hunderte von Kilometern in Deutschland.
Der vorherige Fahrbahnbelag war sicherlich lauter. Vor allem, wie schon geschrieben die Fahrbahndecke um ca. 1 Meter ÜBER der alten Fahrbahndecke liegt und somit die Lärmschutzwand niedriger geworden ist. Deshalb kann sich jeder Spaziergänger und Anwohner die Positionslichter von vorbeifahrenden LKWs ansehen und auf der Autobahn stellt man Streckenweise fest, dass die Fluchttüren in den Wänden bis zum oberen Drittel zugeschüttet sind und somit nicht mehr nutzbar.
Ärgerlich, aber der sogenannte Fortschritt läßt sich nicht aufhalten. 60er-Jahre-Charme ist passé.
Und noch einmal: wer braucht ein 30 Schild direkt vor der Haustür, wenn die Strasse nur von Anwohnern genutzt wird, einem Gewerbebetrieb in einer Sackgasse und dem vorbeifahrenden Bus und 50 Meter weiter donnern die LKWs vorbei?
21:54
Die neuen Lärmschutzwände sollten sowieso in 2010 neu gebaut und ausgewechselt werden. Lärmschutzwände für alle Herner Bürger die nah an der Bahnstrecke wohnen ohne Lärmschutzwände.
20:42
Wann hören diese blödsinnigen Behauptungen über „Filz“ und „Einzelinteressen“ endlich mal auf? Sie werden nicht wahr, nur weil sie dauernd von irgendwelchen Motzern wiederholt wer-den.
Richtig ist:
1. Die A42 führt mitten durch Herne, vorbei an hunderten Häusern, in denen tausende Men-schen wohnen. Wie dicht, kann man jetzt, da ein Teil, der Wände entfernt ist, gut sehen. Diese Menschen haben einen Anspruch auf Lärmschutz, egal wann und warum sie dort wohnen.
2. Straßen NRW hat Mist gebaut und wollte das auch so lassen. Erst haben sie ewig lange an der Fahrbahn herumgekratzt und dann eine laute Decke schlecht verlegen lassen.
4. Die nochmal erneuerte Fahrbahndecke hat den Steuerzahler keinen Cent gekostet, im Ge-genteil, es ist sogar Geld zurück in die Staatskasse geflossen. Das bestätigt sogar Straßen NRW.
3. Die neuen Wände werden nicht errichtet, weil Straßen NRW so großzügig und einsichtig ist. Straßen NRW wollte die alten, maroden Wände einfach stehen lassen.
4. Der LKW-Verkehr hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt und er wird weiter zuneh-men. Der PKW-Verkehr hat sich seit Bau der Autobahn vervielfacht. Der Lärm hat also zuge-nommen.
5. Die Fahrbahndecke wurde nochmal erneuert und die Wände werden gebaut, weil Herr Bähr einen erheblichen Teil seiner Zeit opfert, sich für die Belange der vielen tausend Mitbürger einzusetzen, die unter dem ständig zunehmenden Lärm leiden. Dass er selbst betroffen ist, kann man ihm wohl kaum zum Vorwurf machen. Hier nimmt ein Bürger seine Rechte wahr. Wer ihm das verbieten will, kann ja nach Nordkorea oder China auswandern.
6. Wer im Frühjahr in der Sitzung der Bezirksvertretung in der Akademie Mont Cenis war, konnte klar sehen, dass es sich nicht nur um ein paar unzufriedene Meckerer handelt, die Lärmschutz fordern, sondern eine ganz erhebliche Zahl von Bürgern unserer Stadt.
Herrn Bähr gebührt Dank, dass er die Proteste bündelt und nicht locker lässt. Die Motzer sit-zen jedenfalls woanders.
19:45
Viele der Anwohner an der A42 haben übrigens erleben dürfen, wie die Autobahn in der Nähe ihrer Häuser gebaut wurden.
Und was ist das überhaupt für ein Argument: Lärmschutz nur für alt Eingesessene?
19:41
Hotte Schuschreck, der kundige Bürger hat wieder zugeschlagen. Gibt es eigentlich ein Thema, zu dem er keine fundierte Meinung hat?
Sollte sich aus der Diskussion einfach mal heraushalten. wäre doch ein schöner Name für den Oberdiskutanten.
18:02
mal schaun wann die tempo 80 zone entfernt wird...
neue autobahn + neue lärmschutzwände...
wird zeit dass nach jahren des schleichens wieder ordentlich gefahren werden kann (mal abgesehen von der normalen begrenzung am autobahnkreuz)
15:59
Ich bin umgezogen Wohne jetzt in Marl ohne Autobahn.
12:57
Am Montag teile ich mit, ob ich austrete und der Westfalen-Partei beitreten werde.
Erich?