VHS Cocktail-Kurs in Herne gut besucht

Björn Böcker leitete den Kurs im Kulturzentrum und erklärte die Geheimnisse leckerer Cocktails.Im Hintergrund: Die Seminarteilnehmer.
Björn Böcker leitete den Kurs im Kulturzentrum und erklärte die Geheimnisse leckerer Cocktails.Im Hintergrund: Die Seminarteilnehmer.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK
Was wir bereits wissen
Teilnehmer eines VHS-Kurses lernten passend zu den heißen Temperaturen das Cocktail-Mixen. Sahnige, herbe und fruchtige Varianten standen dabei auf dem Programm

Herne..  Was gehört zu einem guten Sommer neben Sonne, Strand und Meer? Natürlich ein guter Cocktail, da waren sich die Teilnehmer vom Cocktail-Seminar der VHS einig.

Björn Böcker war mit seiner mobilen Cocktailschule in der VHS Herne zu Gast und zeigte den Teilnehmern, was ein guter Cocktail ist, wie man diesen herstellt und was man dabei beachten muss. „Wir werden heute nicht nur mixen, ich muss euch auch ein bisschen mit Theorie quälen“, erklärte Böcker direkt zu Beginn des Seminars und erläuterte anhand von Folien die einzelnen Barutensilien, die die Teilnehmer auf den Tischen finden konnten. Neben Gläsern und vielen Flaschen verschiedener Alkohol- und Saftsorten waren dort auch Shaker, Messbecher oder Stößel in Reih und Glied aufgestellt.

Die richtige Mischung ist wichtig

Und dann ging es auch schon ans Mixen und Mischen. Der erste Cocktail war der Caipirinha, der Liebling von vielen Teilnehmern. Limetten, Zucker, Saft und Alkohol wurden zusammen gemischt und verrührt. „Viele denken, dass in einen Cocktail möglichst viel Alkohol gehört. Das ist aber falsch. Das Wichtige ist, dass man die richtige Mischung aus Alkohol und den restlichen Zutaten kreiert“, erklärte Böcker. Nach dem Mischen kam es dann zum wohl angenehmsten Teil des Abends: der Verköstigung. „Wir werden heute fünf Cocktails mit Alkohol und zwei Cocktails ohne Alkohol herstellen. Einige der alkoholischen werdet ihr euch aber bitte teilen, sonst hört mir nach drei Cocktails keiner mehr zu“, meinte Böcker.

Schnell zeigte sich, dass Cocktails mixen doch nicht so einfach ist, wie es manchmal aussieht. So kam es vor, dass sich das Glas nicht aus dem Shaker lösen ließ, die Limetten so stark zerdrückt wurden, dass es spritzte oder auch der ein oder andere Saft neben dem Glas landete und nicht darin.

Doch einige der Teilnehmer hatten schon etwas mehr Übung als die anderen. So auch Antje Grihn: „Ich und mein Mann sind heute schon zum zweiten Mal bei solch einem Cocktail-Seminar. Privat machen wir eher selten Cocktails, die Anschaffungen dafür lohnen sich nicht für zwei Cocktails. Deshalb ist es schön, dass man die Zutaten und Barwerkzeuge heute gestellt bekommt.“ Auch ihr Mann Michael Grihn war begeistert. „Ich finde es sehr interessant, dass wir heute mal neue Cocktails und Geschmacksrichtungen kennenlernen.“

Fruchtige und herbe Varianten

Die anderen Cocktails, die an diesem Abend kreiert wurden, waren ein Mint Julep „Apple“, ein Cherry-Colada, ein Frozen Mango Magarita, ein Gin Frizz und die antialkoholischen Sweet Season und Sunrise. „Wir versuchen immer eine Mischung aus fruchtigen, sahnigen und herben Cocktails anzubieten, dann ist eigentlich immer etwas für unsere Gäste dabei“, erläuterte Böcker, der seit fünf Jahren sein Unternehmen Liquid Season führt. Neben Kursen an Volkshochschulen bietet er auch private Cocktail- Workshops an. Gemeinsam mit seinem Kollegen Frederick Müller von „Let it shake“, einem mobilen Cocktailservice, ist Böcker auch auf vielen Events und Veranstaltungen zu finden. „Das nächste Highlight ist die Cranger Kirmes. Da sind wir am Karaoke Biergarten zu finden, bei Carmen“, so Böcker.