Verdi warnt vor Abwicklung von GMH

Ein internes Gutachten zur Zukunft des städtischen Gebäudemanagements Herne (GMH) hat Verdi alarmiert. Nach Angaben der Gewerkschaft wird in dem von der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Auftrag der Stadt erstellten Gutachten vorgeschlagen, zahlreiche Aufgaben des städtischen Eigenbetriebs sowie den kompletten Reinigungsdienst der Stadt in den kommenden Jahren aus Kostengründen zu privatisieren. Dadurch könnte jährlich eine Summe in Millionenhöhe eingespart werden, so der Gutachter.

Der kommissarische GMH-Chef Thomas Bruns betonte gegenüber der WAZ, dass von einer Auflösung oder Privatisierung von GMH nicht die Rede sein könne. Es gehe darum, sich strategisch besser aufzustellen. Und: Betriebsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen. Bei GMH sind zurzeit rund 390 Mitarbeiter beschäftigt (inklusive Reinigungskräfte). Der bisherige Zeitplan der Stadt sieht vor, dass eine GMH-Reform Ende Februar im Rat der Stadt verabschiedet werden könnte.