Unternehmen diskutierten über Familienorientierung

In lockerer Runde tauschten sich die Teilnehmerinnen aus.
In lockerer Runde tauschten sich die Teilnehmerinnen aus.
Foto: GEA
Was wir bereits wissen
„Familienorientierung im Unternehmen - ein Gewinn für alle“. Unter diesem Motto stand ein Netzwerktreffen vor wenigen Tagen.

Herne..  „Familienorientierung im Unternehmen - ein Gewinn für alle“ - unter diesem Motto luden vor wenigen Tagen das „Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittleres Ruhrgebiet“ und der „Verbund für Unternehmen & Familie Betriebe der Region“ zu einer Veranstaltung in die Räume der GEA Heat Exchangers-Gruppe - die auch einen Standort an der Südstraße in Herne hat - ein. Dabei stand der Austausch von Praxisbeispielen und Konzepten im Vordergrund.

Dass sich für jede Unternehmensgröße und jedes Budget ein gutes Konzept für mehr Familienorientierung entwickeln lasse, zeigten die Netzwerkpartner auf. Als Beispiel aus der Praxis stellte GEA Heat Exchangers Maßnahmen vor, mit denen das produzierende Unternehmen bereits heute Mitarbeiter langfristig an sich bindet. So bietet das Unternehmen jungen Eltern Teilzeitangebote an und kooperiert mit einem nahe gelegenen Kindergarten, um jungen Eltern den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern (die WAZ berichtete).

Julia Hagelüken, GEA-Personalleiterin, betont: „Wir wollen erreichen, dass das Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen bleibt. Das gelingt nur, wenn zwischen Arbeit und Privatleben ein dauerhaft ausgewogenes Verhältnis besteht.“ Zufriedene Mitarbeiter seien leistungsfähiger – Mitarbeiter und Unternehmen profitierten gleichermaßen.

Darüber hinaus ermöglichten flexible Arbeitsbedingungen u.a. die Pflege von alten oder kranken Eltern. Auch dies sei heutzutage ein wichtiger Aspekt und somit bedeutender Bestandteil in der Familienorientierung. Ein Familienservice leiste zusätzlich Unterstützung in verschiedenen, oftmals schwierigen Lebenssituationen wie Krisen oder Partnerschaftsproblemen.