Übungsleiter des Behindertensports bildeten sich fort

Zum 15. Mal fand in Wanne eine Übungsleiterfortbildung des Behinderten- und Reha-Sport Verbandes NRW (BRSNW) im Bereich Kanu statt. 18 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren dabei.

Bundesweit ist dieses das einzige Angebot im Bildungs-/Weiterbildungsprogramm des DBS (Deutscher Behindertensport-Verband) zu den Grundlagen des Kanufahrens.

Multiplikatoren aus allen Sportbereichen des BRSNW soll die Möglichkeit gegeben werden, diesen Sport und die damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch die Gefahren, und was sie ihrem Klientel anbieten und „zumuten“ können, kennenzulernen. Neben der Weitergabe von Basiswissen wird sehr viel Wert auf die Vermittlung praktischer Erfahrungen gelegt.

Nach Einführung im und am Bootshaus von Canu-Touring-Wanne wurde eine Einheit „Bootsgewöhnung“ im Hallenbad durchgeführt. Das Erlernte konnte dann sofort beim CTW auf dem Rhein-Herne-Kanal umgesetzt werden. Am zweiten Tag stand die Sammlung von Praxis auf der Ruhr in Bochum im Vordergrund. Die Teilnehmer waren begeistert von der Fortbildung und können sich vorstellen, auch Kanusportaktionen mit ihren jeweiligen Gruppen wahrzunehmen.

Angeboten wurde der Lehrgang unter Leitung der Versehrtensport Gemeinschaft Wanne-Eickel und der Abteilung Kanu im BRSNW in enger Zusammenarbeit mit der in Herne gegründeten Kooperationsgemeinschaft von Canu-Touring- Wanne und Kanusport TG Herne-Horsthausen. Hierbei zeigt sich, dass Kooperationen zukunftsweisend sind, um die Erfahrung und das Knowhow der Partner zu bündeln und um entsprechende Angebote für einzelne Gruppen oder für die Bevölkerung auch im Integrativen-/Inklusionsbereich anbieten zu können nach dem Motto „Alle in einem Boot, nur gemeinsam ist man stark“.