Tunnel von Lkw-Hängern befreit
08.02.2012 | 19:12 Uhr 2012-02-08T19:12:00+0100
Wanne. Ergebnisse aus der Sitzung im Wanner Rathaus: Entlang der übrigen Dorstener Straße darf weiter abgestellt werden. WAN-Kennzeichen sind erwünscht und der Glückaufplatz bleibt umzäunt.
Wie schon in der Sitzung der Bezirksvertretung Eickel beantwortete die Stadtverwaltung nun auch im Bezirk Wanne die von der CDU aufgeworfene Frage, ob man das Abstellen von Lkw-Anhängern auf dem Seitenstreifen entlang der Dorstener Straße einschränken könne. „Grundsätzlich nein“, lautete die Antwort.
Für die Verwaltung führte Karl-Wilhelm Schulte-Halm aus: „Die Dorstener Straße ist eine Bundesstraße und somit im Zuständigkeitsbereich des Bundes. Aber auch aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, dass auf dem Seitenstreifen Anhänger abgestellt werden.“ Das sehe im Bereich des Tunnels, über den der DB-Gleiskörper verläuft, anders aus. „Dort sind am 2. Februar entsprechende Verbotsschilder aufgestellt worden – aus Sicherheitsgründen, damit freie Sicht auf die Rettungsweg-Hinweise gewährleistet ist“, so Schulte-Halm. Entlang der übrigen Dorstener Straße dürfen Anhänger zwei Wochen lang stehen, ohne bewegt zu werden.
Durch Eduard Belker vom Ordnungsamt erfuhren die Bezirksvertreter, dass noch keine Abbruchgenehmigung für das Wananas erteilt wurde. Auch was die Versicherung zahlen werde, stehe noch nicht fest. Belker: „Die Wananas-Mitarbeiter sind untergebracht. Eine Versicherung zahlt für die Betriebsunterbrechung.“ Ein Bericht über den Stand der Neubauplanung erfolge voraussichtlich am 20. März in der Sitzung des Hauptausschusses.
Die Versammlung im Wanne-Eickeler Rathaus unterstützte einstimmig den Antrag der CDU, den NRW-Minister rechtzeitig über den Wunsch zur Wiedereinführung der WAN-Nummernschilder zu informieren.
Abgelehnt wurde der CDU-Antrag, den Glückaufplatz, solange wie dort keine Bautätigkeit erfolgt, wieder für die Bürger freizugeben. Frank Droste hatte vorgeschlagen: „Zumindest könnte der Bauzaun näher an das Gebäude herangerückt werden.“ Aber weder das, noch seine Argumentation, das Areal könnte mit wenig Aufwand so hergerichtet werden, dass dort im Frühjahr wieder Kinder spielen und Bürger sich aufhalten können, halfen, eine Mehrheit zu finden. Der ursprüngliche Investor für das dort geplante Stadttorcenter ist bekanntlich abgesprungen. „Kaufland aber hält weiter an dem Standort fest“, beteuerte Karlheinz Friedrichs. Und der Stadtbaurat führte weiter aus, dass zwar noch keine Baupläne vorlägen, Kaufland aber kleiner bauen und keine weiteren Läden mit hinein nehmen wolle.
Nachdem der bisherige Stellvertreter von Bezirksbürgermeister Ulrich Koch, der Grüne Patrick Lahm, zum 30. November sein Mandat niedergelegt hatte, war nun eine Neuwahl notwendig. Mit 10 Stimmen gewählt wurde Dirk Gleba (Grüne), auf Frank Leschowski (FDP) entfielen 7.
Durch Eduard Belker vom Ordnungsamt erfuhren die Bezirksvertreter, dass noch keine Abbruchgenehmigung für das Wananas erteilt wurde. Auch was die Versicherung zahlen werde, stehe noch nicht fest. Belker: „Die Wananas-Mitarbeiter sind untergebracht. Eine Versicherung zahlt für die Betriebsunterbrechung.“ Ein Bericht über den Stand der Neubauplanung erfolge voraussichtlich am 20. März in der Sitzung des Hauptausschusses.
Die Versammlung im Wanne-Eickeler Rathaus unterstützte einstimmig den Antrag der CDU, den NRW-Minister rechtzeitig über den Wunsch zur Wiedereinführung der WAN-Nummernschilder zu informieren.
Abgelehnt wurde der CDU-Antrag, den Glückaufplatz, solange wie dort keine Bautätigkeit erfolgt, wieder für die Bürger freizugeben. Frank Droste hatte vorgeschlagen: „Zumindest könnte der Bauzaun näher an das Gebäude herangerückt werden.“ Aber weder das, noch seine Argumentation, das Areal könnte mit wenig Aufwand so hergerichtet werden, dass dort im Frühjahr wieder Kinder spielen und Bürger sich aufhalten können, halfen, eine Mehrheit zu finden. Der ursprüngliche Investor für das dort geplante Stadttorcenter ist bekanntlich abgesprungen. „Kaufland aber hält weiter an dem Standort fest“, beteuerte Karlheinz Friedrichs. Und der Stadtbaurat führte weiter aus, dass zwar noch keine Baupläne vorlägen, Kaufland aber kleiner bauen und keine weiteren Läden mit hinein nehmen wolle.
17:31
Wow, bei dem Affentheater, der um diese paar Meter Unterführung (ein Tunnel definiert sich anders) gemacht wird, könnte man meinen, es handele sich um den Gotthardtunnel. Aber auch an den anderen Themen der "Sitzung" sieht man, wie amtsmüde die Herner Politiker und die, die sich dafür halten, sind.
PS: Wann wird der Tunnelfunk für die Dorstener Straße eingeführt? Verkehrsfunk, Wetterdaten und Unfallhinweise sollten doch drin sein, oder???
16:29
Ja ja der Glückaufplatz. Herner Lokalpolitik übertrifft Schilda um ein vielfaches. Ich bin ja alles andere als ein CDU Wähler (auch wenn die Merkel als Person meiner Meinung nach eine sehr gute Kanzlerin abgibt), aber bei diesem Antrag spricht mir die CDU aus der Seele. Seit Jahren ist der Glückaufplatz ein Schandfleck. Seit dem gleichen Zeitraum wird dem armen Wanner Einwohner (den man anscheinend für total blöd hält) immer wieder zugesagt, dass bald alles losgeht und gebaut wird. Mich wundert nur immer, warum man erst absperrt, Ladenlokale schließt sowie den Platz bis zur Unerträglichkeit verkommen läßt und dann erst die Unterschriften der angeblichen Investoren samt abgesegneten Bauplänen einholt.
20:29
Muß die WAZ jetzt schon Seiten schinden oder warum stehr die Hälfte des Artikels doppelt da???
Einmal Text für Herne 1, einmal Text für Herne 2 ...
Schade um den Glückaufplatz. Hätte ein so schöner Glückkaufplatz (!) werden können, doch jetzt wird kaum mehr als ein Supermarkt entstehen. Braucht Wanne das? Hat Wanne das verdient?