Treffpunkt Eickel legt neues Programm vor

Die Elternbildung und Eltern-Kind-Gruppen bilden weiterhin einen Schwerpunkt im Treffpunkt Eickel. Das Programm fürs erste Halbjahr 2015 liegt vor.
Die Elternbildung und Eltern-Kind-Gruppen bilden weiterhin einen Schwerpunkt im Treffpunkt Eickel. Das Programm fürs erste Halbjahr 2015 liegt vor.
Foto: Treffpunkt Eickel
Was wir bereits wissen
Der Treffpunkt Eickel legt sein neues Programm vor. Neben der Elternbildung und Eltern-Kind-Gruppen rücken Handwerk, Kunst und Natur in den Fokus.

Herne..  Als Familienbildungswerk hat sich der Treffpunkt Eickel über die Jahre sein eigenes Profil geschaffen. Nicht nur in der Elternbildung gilt das Prinzip: Abstraktes Wissen ist kein Garant für die Alltagsbewältigung. Und so verbindet auch das neue Programm für das erste Halbjahr 2015 Wissensaneignung mit Begegnung, Austausch und „das Wachsen mit dem Kind und durch das Kind“.

„Erziehen durch Erleben“ heißt die Devise in den an der Waldorfpädagogik orientierten mannigfaltigen Eltern-Kind-Gruppen, nahezu an jedem Vor- und Nachmittag angeboten werden, mal als Pekip-Gruppen, mal mit Anregungen für Reime, Lieder und Fingerspiele oder als Turngruppen. „Auf Anfrage richten wir auch Eltern-Start-Kurse ein“, sagt Doris Brück als Programmverantwortliche. Elternstart NRW ist ein kostenfreies Programm für junge Familien.

Neu im ersten Halbjahr 2015 sind das Basteln für Fünf- bis Achtjährige und Bewegungsspiele für Kinder ab drei Jahren. Den Umgang mit Leben und Sterben thematisiert der Abend „Kinder fragen nach dem Tod“: Er will Eltern befähigen, Kindern entlastend zur Seite zu stehen, wenn ihnen Tod und Trauer begegnen.

Begegnungsort für andere Gruppen

Handwerk, Kunst und Natur erleben Erwachsene in mehreren Kursen. Im Fokus stehen dabei die Kräuter. Im Januar startet ein monatlich stattfindender Kurs „(Wild-)Kräuter mit allen Sinnen erleben“. Jeder Abend beginnt mit einem Rundgang durch den Garten, je nach Monat geht es mal um heilende Kräuter, mal um Entschlackung. Die Kurse sind einzeln oder im Paket buchbar. Das „Kleine Kräuter-Einmaleins für Eltern und Erzieherinnen“ im Mai hilft zudem Essbares von Schädlichem zu unterscheiden.

Mit Bachblüten und ätherischen Ölen machen Einzelveranstaltungen im Monat Mai bekannt. Um Gesundheit und Wohlbefinden drehen sich auch die Yogakurse. Hatha Yoga wird in verschiedenen Niveaus praktiziert. „Neu ist das Yoga mit Baby nach Ostern“, berichtet Doris Brück. Das Baby liegt daneben und wird in die einzelnen Übungen integriert. Speziell an Anfängerinnen richten sich neue Kurse am Dienstagabend. Wer das Jonglieren ausprobieren möchte, kann dies an einem Samstagvormittag im Mai tun – mit Bällen, Tüchern, Ringen und Diabolos.

Über die Kurse hinaus versteht sich der Treffpunkt Eickel als Ort der Begegnung, an dem sich der Tauschring Bickern ebenso trifft wie eine Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke oder englischsprechende Familien. Und einmal im Monat wird im Café ein üppiges Frühstücksbüfett serviert.

Vom Wesen der Bäume

Auf zwei Vorträge weist Doris Brück (Treffpunkt Eickel) für das kommende Semester besonders hin.

Mit Henning Köhler ist am 16. April in der Raphaelschule Gelsenkirchen (ein Kooperationspartner) ein Heilpädagoge und Therapeut aus Süddeutschland zu Gast, der in Eickel stets für volle Säle sorgt. „Aggressive Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter“ sind sein Thema. Köhler erklärt den Zusammenhang zwischen Angst und Aggressivität und gibt Hinweise, wie sich destruktive in schöpferische Kräfte umwandeln lassen.

„Vom Wesen der Bäume“ handelt ein Vortrag von Guntram Stoehr am 28. April in der Hiberniaschule. Der Architekt führt in die Geomantie ein: Was sagen Wuchsformen von Bäumen über die Qualität des Bodens und der Wohnumgebung aus?

Wer sich für diese Zusammenhänge interessiert, ist übrigens auch in der Geomantie Gruppe Ruhrgebiet willkommen, die jeden vierten Mittwoch im Monat im Treffpunkt Eickel an der Reichsstraße zusammenkommt.