Tanzprofi drückt Stars die Daumen

Sie haben selbst zwei Mal bei der beliebten RTL-Tanzshow „Let´s Dance“ mitgemacht. Wem drücken sie bei der aktuellen Staffel die Daumen?

Ich muss leider ganz ehrlich gestehen, dass ich meist gar keine Zeit zum Schauen habe, weil ich ja jeden Tag in meiner Tanzschule „Tanzpott“ bin – vor allem freitags um 20.15 Uhr, wenn gesendet wird. Einige Stars kenne ich gar nicht mehr. Die Profitänzer aber kenne ich alle. Es möge der Beste gewinnen, ich drücke allen die Daumen.

Sie haben an der Seite von Stefanie Hertel und Regina Halmich getanzt. War es sehr schwer, den Stars das Tanzen beizubringen?

Es ist natürlich etwas anderes, ob ich einen Tanzschüler ein Mal pro Woche für eine Stunde hier in Herne unterrichte oder Stefanie Hertel für eine Show. Wir waren ja Woche für Woche jeden Tag mindestens sechs Stunden gemeinsam auf der Tanzfläche. Da ist die Arbeit viel intensiver.

Wie sieht das perfekte Siegerpaar aus?

Hinter allem steckt enorm viel Arbeit. Die Kunst ist es ja, die Tänze so zu präsentieren, dass man das harte Training, das dahinter steckt, nicht sieht. Was das Publikum am Ende sehen will, ist Leichtigkeit und Eleganz. Wer es immer wieder hinbekommt, genau das zu präsentieren, der hat es auch verdient, bis ganz nach vorne zu kommen.

Wie weit haben Sie es damals an der Seite von Stefanie Hertel geschafft?

Wir haben uns damals in der fünften Staffel auf den dritten Platz getanzt. Das Ergebnis war ganz knapp, fast wären wir noch eine Runde weiter gekommen. Bis heute verbindet Stefanie und mich eine gute Freundschaft. Sie kam vor zwei Monaten auch zur Eröffnung meiner Tanzschule in die Bahnhofsstraße.

Würden Sie gerne zurück ins TV, wenn RTL anrufen würde?

Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich jetzt da jetzt kein Interesse hätte, wann denn auch? Aber damals war das Format für mich perfekt.