Szenische Lesung zu Wilhelm Busch

„Wilhelm, was ist im Busch?“ fragt am Donnerstag, 9. April, 19.30 Uhr der Schauspieler und Sprecher Markus Grimm in der Alten Druckerei, die sich zum 150-jährigen Jubiläum von Max und Moritz zusammen mit dem Partner „Arte“ an Wilhelm Busch erinnert. Was für Streiche Wilhelm Busch seine Helden aushecken lässt, ist bekannt. Aber was hat er selber ausgeheckt? Markus Grimm entführt sein Publikum in das Leben eines heiter-melancholischen, immer kritischen Menschen und in die Welt seiner oftmals strauchelnden, meist scheiternden, aber in neuen Gestalten stets wiederkehrenden Helden. Faszinierend sei „die Weltstimmung Buschs, sein derber, skeptisch-unidealistischer, trotzdem freundlicher Humanismus und nicht zuletzt die Beschäftigung mit Tod und Wiedergeburt, von der er fest überzeugt war“, heißt es in der Ankündigung.

Markus Grimm präsentiert in einer Leseperformance Tief- und Leichtsinniges. Dabei liest er Texte nicht einfach vor, sondern gestaltet Personen, Dialoge, Landschaften mit den Mitteln seines Körpers und seiner Stimme.