Symphoniker glänzen mit stimmungsvollen Melodien
11.01.2010 | 14:32 Uhr 2010-01-11T14:32:00+0100
Herne. Unter dem Motto „Freunde, das Leben ist lebenswert“ begrüßten die Herner Symphoniker mit stimmungsvollen Melodien das neue Jahr im Kulturzentrum. Vor allem die beiden stürmisch gefeierten Solisten liefen während der beiden schon lang ausverkauften Konzerte zu großer Form auf.
Das Neujahrskonzert fand auch in diesem Jahr zweimal vor vollbesetzten Reihen statt und begeisterte die treuen Zuhörer wieder einmal mit Walzermelodien und bekannten Höhepunkten aus Oper und Operette. In ihrem Begrüßungswort gab die Leiterin der Deutschen Bank, Carola Goihl, bekannt, dass der Sponsor ebenfalls dem Orchester die Treue hält und ihm auch in Zukunft finanzstark unter die Arme greifen wird.
Die Musikerinnen und Musiker eröffneten das Konzert zu Beginn noch etwas unsicher und nervös mit Kompositionen aus der Feder von Johann Strauß, spielten unter Leitung von Elmar Witt dann aber schwungvoller und spielfreudiger. Gelungen die Interpretation des bekannten Walzers von Schostakowitsch oder auch Bizets Orchestersuite zu „Carmen“.
Ausdrucksstarke Stimmen
Die Höhepunkte des Konzertes lieferten allerdings die beiden Solisten. Nach dem Duett „Wunderbar“ zeigten die Sopranistin Suzanne Eleonore Pye und der Tenor Joachim Stückemann mit Arien von Giacomo Puccini schon vor der Pause, über welch ausdruckucksstarke Stimmen sie verfügen. Glanzvoll sang die Sopranistin das „O mio babbino caro“ oder auch die Romanze aus Mascagnis Cavalleria Rusticana, kraftvoll der Tenor in Lehars „Freunde, das Leben ist lebenswert“ oder dem Klassiker „Granada“.
Nach dem bekannten Straußwalzer „Geschichten aus dem Wienerwald“ und seiner ebenso populären Polka „Donner und Blitz“ gehörte das Finale wieder den Solisten - mit dem reizvollen Duett „Schenkt man sich Rosen in Tirol“, worauf sich die Begeisterung des Publikums in langanhaltendem Beifall ausdrückte. Die bestens unterhaltenen Zuhörer bekamen daraufhin natürlich die heftig geforderten Zugaben.
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