Streit um Namensrecht der Nanu-Party beendet

Nicht mehr in Castrop, sondern in der  Vest-Arena steigt Samstag die Nanu-Party.
Nicht mehr in Castrop, sondern in der Vest-Arena steigt Samstag die Nanu-Party.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Streit um das Namensrecht der Nanu-Party ist beendet: Die legendäre Fete steigt am Samstag. Die WAZ vergibt zwei Karten - kostenlos.

Herne/Recklinghausen..  Wenn am Samstagabend (31. Januar) zum fünften Mal die „Nanu Kult Party“ in der Vest Arena in Recklinghausen an den Start geht, kann Organisator und Discjockey Klaus Schräder-Grau die Plattenteller mit den alten Scheiben gelassen drehen lassen. Ein langjähriger Streit um die Nanu-Namensrechte ist vorbei. Schräder-Grau sieht sich jedenfalls als der Alleinerbe der Nanu-Parties, die an vergangene Zeiten in der gleichnamigen Herner Disco anknüpfen.

Der freie Mitarbeiter bei WDR 4 lässt die Ü-40-Party in Recklinghausen stattfinden, seitdem er sich mit dem Tanzpalast Mythos in Castrop-Rauxel zerstritten hat. Dessen Betreiber wollten sich die Namensrechte auf die „Nanu Revival Party“ einheimsen, schlecht für Schräder-Grau, der von 1988 bis 1995 im Nanu Scheiben auflegte und an Samstagen bis zu 6000 Tanzfans aufs Parkett lockte.

Schräder-Grau bewies Kreativität und hat sich jetzt beim Deutschen Patent- und Markenamt die Rechte auf die „Nanu Kult-Party“ gesichert und freut sich schon auf Samstag, wenn über 40-Jährige wieder zu Popmusik und Schlagern alter Zeiten wie im Herner Nanu schwofen – nebenan, in der Nachbarstadt.

Karten für die Sause, die am Samstag in der Vest Arena Recklinghausen um 20 Uhr beginnt, kosten an der Abendkasse zwölf Euro; im Vorverkauf gibt es sie zum Preis von zehn Euro in Herne in der Boutique Reiter, Bahnhofstraße 72.

Die WAZ vergibt an diesem Donnerstag, 13 bis 13.05 Uhr, je zwei Eintrittskarten an die ersten drei Anrufer unter HER 95 26 31.