Streik: DGB fordert „klares Bekenntnis“ von OB Schiereck

Im Streit um die Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst erwartet der DGB Herne von OB Horst Schiereck „ein klares Bekenntnis, auf welcher Seite er steht“. In diesem Konflikt sei Schiereck kein Zuschauer, er vertrete die Arbeitgeberseite: „Hier darf sich niemand einen schlanken Fuß machen und abtauchen, während betroffene Bürger, Eltern und Kinder in der dritten Streikwoche Lösungen des Problems erwarten“, sagt DGB-Vorsitzender Eric Lobach. Vor der gestrigen Mitgliederversammlung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) rief Lobach die Vertreter der Städte und Gemeinden auf, aktiv zu werden. Sie hätten es in der Hand, den Tarifkonflikt schnell zu beenden. „Wenn die kommunalen Arbeitgebervertreter endlich akzeptieren, dass Arbeit mit Menschen gesellschaftlich mehr Wert geschätzt und deshalb aufgewertet werden muss, sind die Tarifvertragsparteien einer Lösung einen großen Schritt näher. Hierzu wäre eine entsprechende Aufforderungen von OB Schiereck „nötig und hilfreich“, so Lobach.