Sträucher-Aktion des Herner BUND stößt auf große Resonanz

Auf große Resonanz stieß der Sträucherverkauf des BUND am Samstag im Haus der Natur.
Auf große Resonanz stieß der Sträucherverkauf des BUND am Samstag im Haus der Natur.
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Auf große Resonanz stieße am Samstag der Sträucherverkauf des BUND. Die Pflanzen sollen Tieren im Garten Nahrung und Schutz bieten.

Herne..  Auch in diesem Jahr veranstaltete die Kreisgruppe Herne des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wieder die Abgabe-Aktion „Blütensträucher für Schmetterlinge und Beerensträucher für fleißige Sänger“. Bei herrlichem Sonnenschein stellten dabei die Mitarbeiter des BUND im Garten des Hauses der Natur am Samstag den Gästen und Gartenfreunden Blüten- und Beerensträucher aller Art zur Verfügung.

„Wir machen diese Aktion jetzt schon im zehnten Jahr“, erzählte Hiltrud Buddemeier vom BUND. „Leider gibt es in unseren heimischen Gärten viel zu wenig einheimische Gewächse, die für viele Vogelarten im Herbst und Winter Früchte und Beeren bieten. Im Frühjahr werden die Blüten dieser Pflanzen dann von Bienen und Schmetterlingen umschwärmt.“ Daher sei es ratsam, viele dieser Beeren- und Blütensträucher im Garten zu haben, um so den Tieren Nahrung und Schutz zu bieten.

„Außerdem bieten die Sträucher viel Platz für Insekten, die wir in unseren Gärten auch dringend brauchen“, ergänzte Sabine Bungart, ebenfalls Biologin im BUND Herne.

25 Sorten mit insgesamt 370 Sträuchern wurden an diesem Samstag im Garten des BUND angeboten. „Wir kaufen die Pflanzen alle von der Baumschule Wegmann. Aus den Vorjahren wissen wir nun, welche Pflanzen beliebt sind, davon bestelle ich dann direkt mehr“, so Buddemeier. Zwischen einem und fünf Euro kosten die Sträucher.

Zu jedem Strauch bekamen die Besucher und Gartenfreunde ein Blatt mit allen nötigen Informationen und Tipps für die richtige Pflege. Von der Eberesche über die rote Heckenkirsche bis hin zum Pfaffenhütchen waren viele Strauchartenvertreten; Für jeden Geschmack war etwas dabei. Doch bereits um 11 Uhr waren fast alle Sträucher ausverkauft: Nur noch vereinzelte Sträucher standen in den Wasserbehältern. Auch Familie Saibic kam etwas zu spät. „ Wir hätten so gerne die Felsenbirne gehabt, doch leider sind schon alle Pflanzen dieser Art weg“, so Jürgen Saibic.

Nicht nur Garten- und Tierfreunde kamen an diesem Samstag in den Garten des BUND. Auch viele Kinder vergnügten sich am großen Teich oder bestaunten die Hühner im eigenen Freigehege des BUND-Gartens.