Stiftung steht vor einem Scherbenhaufen
13.06.2011 | 18:55 Uhr 2011-06-13T18:55:00+0200
Herne. Im Sommer 2010 hat die Stiftung „help and hope“ ihren Kidstreff für arme Kinder eingeweiht. Nur neun Monate später erheben Mitarbeiter und Eltern schwere Vorwürfe gegen den Vorstand der Stiftung.
Der „Kidstreff“ der Stiftung „help and hope“ an der Bismarckstraße steht neun Monate nach der Eröffnung vor einem Scherbenhaufen.
Nach WAZ-Informationen haben drei von fünf Mitarbeitern gekündigt - darunter der bisherige Leiter Michael Pfister und seine Frau. Sie sollen bis zum Auslaufen ihres Vertrags freigestellt worden sein. Eine weitere Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen „help und hope“. Und auch Mütter von bisher im Kidstreff betreuten Kindern üben harsche Kritik an der Stiftung, hinter der vor allem der umstrittene Billig-Textildiscounter KiK steht.
„Ich bin zuletzt mit Magengeschwüren zur Arbeit gefahren. Der Druck war groß“, sagt eine 24-jährige Erzieherin (Name der Redaktion bekannt). Zum 1. Mai wurde der Vollzeitkraft mit Ablauf ihrer sechsmonatigen Probezeit der Stuhl vor die Tür gesetzt. Verantwortlich für die schlechten Arbeitsbedingungen seien der „help and hope“-Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Lindloff und die Anfang des Jahres auf Vorstandsebene eingestellte Sozialpädagogin gewesen, sagt die junge Frau.
Zahlreiche Überstunden seien bei ihr und dem gesamten Team angefallen, auch durch Aktionen am Wochenende wie Übernachtungen im Kidstreff oder Feiern. Geld oder einen Freizeitausgleich hätten sie im Gegenzug nicht erhalten. „Die Überstunden sind als Selbstverständlichkeit angesehen worden“, so die 24-Jährige. Ihnen sei von der Stiftung signalisiert worden, dass man diesen „persönlichen Einsatz“ voraussetze. Ihre Kündigung sei damit begründet worden, dass man mit ihrer pädagogischen Arbeit nicht zufrieden gewesen sei. Das könne sie nicht nachvollziehen.
Voll des Lobes über das Personal im Kidstreff und insbesondere Leiter Michael Pfister sind einige Eltern, deren Kinder die Einrichtung von Anfang an besucht haben. „Das Team hat Schwerstarbeit geleistet“, sagt die Mutter (48; Name der Redaktion bekannt) eines achtjährigen Jungen. Der Einsatz der Mitarbeiter sei vom Vorstand nicht anerkannt worden.
Ihr persönliches Bild von „help and hope“ und dem Vorstands-Chef Kai-Uwe Lindloff habe sich im Laufe der Zeit komplett verändert. „help and hope geht es nicht um die Kinder. Der Stiftung und KiK geht es allein darum, nach außen gut dazustehen“, sagt die 48-Jährige.
Diese Ansicht teilt eine 31-jährige Mutter (Name der Redaktion bekannt), deren Sohn den Treff ebenfalls vom ersten Tag an besucht hat. Die Situation habe sich an der Bismarckstraße in den vergangenen Monaten immer weiter verschlechtert. Das Team um Michael Pfister, den sie (wie auch die 48-jährige Mutter) schon vor der Eröffnung des Kidstreff kannte, habe „Übermenschliches“ leisten müssen.
13:33
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12:34
Liebe Redaktion!
Warum soll ich Ihre Arbeit machen?
geben Sie bei google ein
Daniel Kleiböhmer,
Jürgen Klute,
Kik Stiftung,
Kai Uwe Lindhoff,
Michael Pfister,
Help an Hope,
Heilsarmee,
dann werden Sie wahrscheinlich zu dem gleichen Ergebnis kommen
Ansonsten entspricht Ihre Anmerkung doch nicht etwa dem Niveau der WAZ.
12:02
War an meinem Kommentar irgendetwas unwahr. Alles was ich geschrieben habe, kann man bei Google nachlesen.
08:08
Wer hat denn ernsthaft geglaubt, dass die Halsabschneider Firma KIK soziales Engagement zeigt? Das ist Augenwischerei auf Kosten ....... der Kinder und der Erzieher. Billig, billig billig und fast umsonst - so sollen Arbeitskräfte funktionieren, dafür aber Spitzenarbeit leisten. Das fett bezahlte Management betreibt Augenwischerei, das ist so auffällig billig gemacht ... wie kann man darauf reinfallen?!
07:44
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07:09
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00:43
http://www.helpandhope-stiftung.com/fileadmin/Allgemein/Downloads/Bericht_30.04.2010.pdf
(Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stiftung help and hope zum 30.4.2010.)
Falls er nicht lesbar sein sollte:
1) Zuführung aus zweckgebunden Rücklagen: Zukunftshaus Herne, Aus und Umbau 400.000 €
(S.5)
2) Personalkosten 2009/2010: 35.000 € (S. 13)´, dazu Lohnsteuer 04/2010: 237 € (S. 19)
3) Vermögen: 2,2 Mill € (S. 17)
Drei Anmerkungen:
1) Der Prüfbericht wurde April 2010 erstellt mit dem Hinweis eines Haus der Zukunft für Herne. Selbst auf eine Anfrage im Jugendhilfeausschuss hat die Stiftung Ende September 2010 behauptet, das es keine Pläne gibt, ein Haus der Zukunft in Herne zu errichten.
2) Laut Homepage der Stiftung beträgt die Anzahl der Mitarbeiter 8! (http://www.helpandhope-stiftung.com/ueber-uns/zahlen-fakten/)
3) Kik bzw. die Tengelmanngruppe hat im Laufe von 4 Jahren ca. 2,2 Mill. € in die Stiftung gesteckt.
23:07
Es wird Zeit, dass mal jemand Tacheles redet und erklärt, welche Situation sich in der letzten Zeit verschlechtert hat. Floss kein Geld mehr, gab es nichts mehr zu essen oder was war los ??????
Wurden die Betreuerinnen gemobbt ????
Leute, ich möchte Fakten , kein WischiWaschi !!!!!!!!
21:05
Ich bin Anwohnerin und habe gehört, daß nicht 3 von 5, sondern 4 von 5 Mitarbeitern gekündigt haben.
20:55
Schon mal gegoogelt. Es nicht uninteressant was man zu den Personen alles findet.
Mal abwarten wer sich da als Retter der Kinder und der Einrichtung präsentieren wird.