Starterinnen-Projektwoche stieß auf positive Resonanz

Geballtes Wissen saugten die Gründerinnen bei der Starterinnenwoche auf.A
Geballtes Wissen saugten die Gründerinnen bei der Starterinnenwoche auf.A
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK
Was wir bereits wissen
35 Gründerinnen nahmen an der Starterinnen-Woche teil. Bei verschiedenen Seminaren konnten sie in kurzer Zeit viel Wissen aufsaugen

Herne..  Eine spannende Woche ging für 35 Teilnehmerinnen im IGZ Innovationszentrum zu Ende. „Die Sache mit dem Recht“ – so lautete das Motto des letzten Seminars, das sich an Existenzgründerinnen richtete. Für die Organisation der Schlussveranstaltung zeigten sich Susanne Stegemann und Kornelia Alles von der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) verantwortlich.

Zum vierten Mal boten die Startercenter NRW aus den Städten Herne, Bochum, Dortmund, Essen und Mülheim ein kostenfreies Programm – zum Thema „Starterinnen in NRW“ an. „Es wurde sehr gut angenommen und war schnell ausgebucht. Die Teilnehmerinnen erhalten eine kompakte Vermittlung von erforderlichem Know-how und können sich mit anderen Frauen vernetzen. Unternehmerinnen sollten auch über die Stadtgrenzen hinaus miteinander im Dialog stehen“, berichtet Stegemann.

Auch wenn das Thema zum Ende der Projektwoche etwas trocken schien, waren die Frauen sehr interessiert. „Das Thema Recht ist enorm wichtig, ich bin Webdesignerin und frische heute mein Wissen auf“, berichtet Rona Linken. Die 34-Jährige hat sich 2009 selbstständig gemacht und nutzt immer wieder gerne die Angebote der WFG Herne. Nadja Lembke möchte künftig in derselben Branche tätig werden und steht noch am Anfang: „Ich bin zum ersten Mal hier und finde es sehr informativ und wichtig. Gut für mich, wenn ich mich mit einer erfahrenen Mitstreiterin austauschen kann.“ Sie sieht die Zukunft für ihren Traumberuf durchweg positiv: „Immer mehr Unternehmen verstehen die Notwendigkeit einer gut funktionierenden Homepage. Selbst für uns 3.0 Internet-Userinnen ist es wichtig, stets auf den neuesten Stand zu kommen“, ergänzt Linken.

Mit einem ganz anderen Metier beschäftigt sich Sandra Laskowski aus Bochum. Die 36-Jährige war in ihrem alten Beruf als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni nicht mehr glücklich und absolvierte ein Coaching. Dabei kam die Idee auf, ihre Erfahrungen zu nutzen und aufzubauen. So entschied sie, sich selbstständig zu machen: „Ich starte als Beraterin für wissenschaftliche Arbeiten. Dies richtet sich an Studenten und Doktoranten. Ich leiste strukturelle Hilfe und bin gerade in den Anfängen. Daher hilft mir das Seminar sehr weiter.“ So zeigten sich die Gründerinnen am Ende des Tages zwar müde vom geballten Input, aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Auch im nächsten Frühsommer findet der städteübergreifende Revier-Workshop statt.