Stadtsportbund Herne bleibt am Ball
16.09.2011 | 19:02 Uhr 2011-09-16T19:02:00+0200
Herne. 12 000 Euro hat der Stadtsportbund Herne (SSB) vom Land zur Förderung von Sportvereinen im Ganztag für das laufende Jahr bekommen. Mit jeweils 1000 Euro werden zwölf Projektvereine bedacht, die an 18 Partnerschulen sportliche Angebote machen.
Sportlich, sportlich: Stolze 12 000 Euro hat der Stadtsportbund Herne (SSB) vom Land zur Förderung von Sportvereinen im Ganztag für das laufende Jahr bekommen. Mit jeweils 1000 Euro werden zwölf Projektvereine bedacht, die an 18 Partnerschulen sportliche Angebote machen, unter anderem Turnen, Judo, Schach, Hockey, Schwimmen, Fußball oder die Trendsportart Indiaca. Nutznießer sind der offene Ganztag im Primarbereich und der gebundene Ganztag und die Übermittagsbetreuung in der Sekundarstufe I.
Landesweit insgesamt 1 Mio Euro hatten das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landessportbund NRW (LSB) für das Engagement im Ganztag ausgeschüttet. In den Sommerferien kam die Bewilligung über zwölf Maßnahmenpakete für Herner Sportvereine und deren Partnerschulen. Konkret werden neue Aktivitäten zur Gewinnung, Qualifizierung und Fortbildung von Übungsleitern sowie die Anschaffung von Sportgeräten gefördert. Beispiel DSC Wanne-Eickel-Judo: Um die Angebote an der Grundschule Königstraße abzusichern und zu erweitern, werden Übungsleiter weiter fortgebildet und neue Gruppenhelfer ausgebildet.
Auf der Pressekonferenz am Freitag im Stadtjugendhaus unterstrich der SSB Herne den enorm hohen Stellenwert dieses Geldsegens. Der Vorsitzende Jürgen Cokelc sprach von einer „erfreulichen Verleihung“. Und weiter: „Wir verteilen die 12 000 Euro als Dankeschön für geleistete Arbeit und für Arbeit, die noch geleistet wird.“ In Zeiten von rückläufigen Vereinsmitgliederzahlen, demografischem Wandel und abnehmender koordinativer Fähigkeiten sei es besonders wichtig, Kinder zum Sport zu bewegen und dazu zu bringen, auch als Erwachsene weiterhin Sport zu betreiben.
Zudem sei es immer schwieriger, so SSB-Geschäftsführer Burkhard Ladewig, Ehrenamtliche für die Tätigkeit als Übungsleiter zu begeistern. So sei ein Angebot an der Josefschule „beinahe gestorben“. Dank der Fördermittel bleibt es zum Glück bestehen.
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Das Geld ist gut angelegt.