Stadtmarketing Herne kann Arbeit fortsetzen

Stadtmarketing Herne, Organisator etwa der Cranger Kirmes, bleibt bestehen, und Holger Wennrich, der Geschäftsführer, im Amt.
Stadtmarketing Herne, Organisator etwa der Cranger Kirmes, bleibt bestehen, und Holger Wennrich, der Geschäftsführer, im Amt.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Aus dem Herner Rat: Es gibt grünes Licht für weitere fünf Jahre Stadtmarketinggesellschaft Herne. Und: Die VHS-Nutzung wird teurer.

Herne..  In der letzten Sitzung des Rates vor der Sommerpause sind am Dienstag neben der Erstattung von Kitagebühren nach dem Verdi-Streik weitere Entscheidungen getroffen worden. Hier ein Überblick.

SMG

Stadtmarketing Herne (SMG) wird es auch in den Jahren 2016 bis 2020 geben, und an der Spitze der Gesellschaft bleibt Holger Wennrich. Das entschieden sowohl Rat als auch die Gesellschafterversammlung tags darauf. Das Unternehmen wird je zu 50 Prozent von der Stadt und von Privaten getragen. Zu Letzteren gehören rund 30 Unternehmen, die sich bereit erklärt haben, bis 2020 jährlich eine Kapitalrücklage in Höhe von 2000 Euro je 500-Euro-Geschäftsanteil einzuzahlen. Summa summarum beträgt der Nachschuss der Privaten jährlich 192 000 Euro, heißt es beim Stadtmarketing. Wennrich, im Rat in nicht-öffentlicher Sitzung mit breiter Mehrheit gewählt, spricht von einem „tollen Signal“. Die Verpflichtung zur Nachschusspflicht, die die Unternehmen für die kommenden fünf Jahre eingegangen sind, „ist ein Vertrauensbeweis“, so der alte und neue Chef an der Kirchhofstraße.

Sparkasse

Der Rat hat den Jahresabschluss 2014 der Herner Sparkasse abgesegnet. Der Jahresüberschuss beträgt laut Papier 3,16 Millionen Euro und soll nun, so beschlossen es die Stadtverordneten, in die Stadtkasse fließen. Das Geld ist laut Sparkassengesetz zur Erfüllung der gemeinwohlorientierten örtlichen Aufgaben des Trägers oder für gemeinnützige Zwecke zu verwenden, sprich: für die Förderung des kommunalen und bürgerschaftlichen Engagements.

Volkshochschule

Der Rat hat neue Entgelte für die Volkshochschule ab August beschlossen. Dadurch sollen Mehreinnahmen von jährlich rund 30 000 Euro erzielt werden, um Teuerungsraten abzufedern. Die wesentlichen Änderungen: Eine Unterrichtsstunde wird um 20 Cent teurer, Einzelveranstaltungen um einen Euro pro Stunde. Damit, so die Stadt, liege Herne auf einem ähnlichen Entgeltniveau wie die Volkshochschulen der Nachbarstädte.