Stadt legt Listen aus
01.06.2010 | 16:31 Uhr 2010-06-01T16:31:00+0200
Herne.Bürger, die gegen die Verwendung von Bildern ihrer Wohnungen, Häuser und Grundstücke bei „Google Streetview“ Widerspruch einlegen wollen, können dies bei der Stadt tun. Listen, so die Stadtverwaltung, liegen in den Bürgerlokalen aus. in Wanne, Hauptstraße 210/Am Buschmannshof, und in Herne, Bahnhofstraße 38, bis Ende Juni aus.
Per Unterschrift können sich Eigentümer und Mieter in den Lokalen in Wanne, Hauptstraße 210/Am Buschmannshof, und in Herne, Bahnhofstraße 38, bis Ende Juni gegen die Veröffentlichung von Straßenzügen, Gebäuden und Grundstücken wehren. Für den Widerspruch sind die Angabe des Namens, der Adresse und der Anschrift des Objektes notwendig. Vorteil: Bürger müssen ihren Widerspruch nicht selbst formulieren und sparen Porto. Zusätzlich gibt es auf der Internetseite der Stadt (www.herne.de) einen Link zu einem vorformulierten Widerspruchstext des Bundesverbraucherministeriums zum Herunterladen.
Der auch für Deutschland geplante Dienst „Streetview“ von Google ist aus Gründen des Datenschutzes umstritten. Das Angebot soll am Computer ein wirklichkeitsgetreues Bild von Städten und Straßen geben. Dafür müssen von Google mit speziellen Kameras, die auf Autos montiert sind, Aufnahmen gemacht werden. Der Konzern soll zugesichert haben, vor der Freischaltung alle Widersprüche umzusetzen.
16:22
@Frank Bojah: Sei froh, dass bei den Kommunen überhaupt jemand arbeitet. In anderen Bereichen passiert gar nix, während Herne langsam aber sicher kaputt geht. Und mit so ner Unterschriftenliste kann man schön von anderen, viel dringenderen Problemen ablenken. Wahrscheinlich hat die überbezahlte Politik-Prominenz angst, dass ihre Prachtbauten im Netz einsehbar werden.
10:46
Ich finde Google Street View genial und an alle Kritiker und wie z.b. Wixbubi, ich kann auch so in eure Gärten und Wohnungen schauen, der Unterschied liegt nur darin, dass ich selbst das Haus verlassen muss. Einzige Frechheit von Google ist, das die W-Lan Netzwerke geortet wurden. Aber selbst hier gilt, wer es verschlüsselt, denn kann das auch am A. vorbei gehen.
07:35
Warum müssen Kommunalverwaltungen alles doppelt und dreifach machen? Weil sie Langeweile haben, diese unter dem Motto Bürgernähe tarnen und sich so selbst eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gönnen.
Kleiner Hinweis: Widerspruchsmöglichkeiten gibt es seit geraumer Zeit im Internet und darüber hinaus explizit auf:
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html
05:56
Stimmt, legt doch einfach das Internet lahm, das geht schneller und ist effektiver. Zurück ins 18.Jahrhundert, jawoll!!!
19:17
Auf Flickr, panoramio, imagevenue, imageshack, etcetc kann ich auch Bilder aus der Nachbarschaft hochladen!?
Alles verbieten!