Stadt Herne mietet zwei weitere Häuser für Flüchtlinge an

Mitte Januar haben drei Flüchtlingsfamilien ein Haus an der Gneisenaustraße (Bild) bezogen. Nun hat die Stadt zwei weitere Immobilien angemietet - diesmal in Holsterhausen.
Mitte Januar haben drei Flüchtlingsfamilien ein Haus an der Gneisenaustraße (Bild) bezogen. Nun hat die Stadt zwei weitere Immobilien angemietet - diesmal in Holsterhausen.
Foto: FUNKE Foto Services
Die Verwaltung hat zwei weitere Häuser für Flüchtlinge angemietet. Bis zu 45 Menschen sollen in den Immobilien an der Horststraße untergebracht werden.

Herne.. Die Stadt ist bei der Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge fündig geworden: Die Verwaltung hat jetzt die Verträge für zwei Mietobjekte auf der Horststraße in Holsterhausen unterschrieben. In den Häusern können nach Angaben des Fachbereichs Soziales insgesamt 45 Menschen untergebracht werden.

Am heutigen Dienstag wird der Inhaber die Schlüssel an den Fachbereich Soziales übergeben. Nach kleineren Renovierungsarbeiten und der Möblierung der Räumlichkeiten könnten die ersten 30 Flüchtlinge etwa Ende Februar ihre Wohnungen beziehen, berichtet die Stadt. Einen Monat später, im März, könnten sich dann die restlichen 15 Flüchtlinge im zweiten Gebäude einrichten.

Ausgewählt würden gezielt Flüchtlingsfamilien, die besonders für die Unterbringung in Mietwohnungen geeignet seien, erklärt die Stadt. Sie würden durch Sozialarbeiter betreut und könnte außerdem die Dienste eines Hausmeisters in Anspruch nehmen.

In den Herner Übergangsheimen – Zechenring, Dorstener Straße, Buschkampstraße – sind derzeit 399 Plätze belegt. Die Kapazitätsgrenzen seien damit längst erreicht, berichtet die Verwaltung. Und: Die Zahl der Flüchtlinge wird nach Einschätzung der Stadt „mit Sicherheit“ auch in naher Zukunft noch weiter ansteigen. Man sei darauf vorbereitet, heißt es.

Wie berichtet, bezogen Mitte Januar drei Familien mit insgesamt elf Personen ein von der Stadt angemietetes Haus an der Gneisenaustraße in Horsthausen. Der Fachbereich Soziales ist weiterhin auf der Suche nach Quartieren für die Unterbringung von Flüchtlingen