St. Anna bleibt„Babyfreundliche Geburtsklinik“

Foto: Elisabethgruppe
Das St. Anna Hospital Herne erhielt Auszeichnung zum neunten Mal und sieht sich dadurch in seiner Arbeit bestärkt.

Herne..  Stillförderung, so genanntes Bonding sowie geschultes Personal, das den frischgebackenen Eltern bei jeder Frage zur Seite steht – das wird in der Geburtshilfe im St. Anna Hospital Herne praktisch gelebt: Als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ orientiert sich die Geburtshilfe in ihrer Arbeit an den „B.E.St.“-Kriterien. Nun wurde sie rezertifiziert.

Die Abkürzung „B.E.St.“ steht für Bindungs-, Entwicklungs- und Stillförderung. Diese Kriterien bilden die inhaltliche Grundlage für die Zertifizierung einer Einrichtung als „babyfreundlich“, teilt die St. Elisabeth-Gruppe mit. Unter anderem spielten dabei die Möglichkeit zum engen Hautkontakt zwischen einem Neugeborenen und seinen Eltern sowie das „Rooming-in“ wichtige Rollen. Rooming-in bedeutet, dass das Kind bereits im Krankenhaus Tag und Nacht in der Nähe der Mutter ist. „Diese Nähe ermöglicht der Mutter, dass sie unmittelbar auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes eingehen kann“, sagt Dr. Harald Krentel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Ein weiterer Aspekt der „B.E.St.“-Kriterien beinhaltet, dass sowohl stillende als auch nicht-stillende Mütter über Ernährungsempfehlungen für Neugeborene informiert würden. Die Stillberaterinnen im St. Anna böten den Müttern nützliche Informationen rund um die Themen Stillen, Flaschenfütterung und Beikost. Zudem informierten sie über die Stillambulanz, die den Müttern und ihren Neugeborenen rund um die Uhr unterstützend zur Seite steht.

Im neunten Jahr nach der ersten Zertifizierung freut sich das Team der Geburtshilfe über die erneute Auszeichnung zur „Babyfreundlichen Geburtsklinik“. „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestärkt und sehen die Zertifizierung als Ansporn, auch weiterhin eine Geburtshilfe auf höchstem Niveau anzubieten“, kommentiert Dr. Krentel.

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