Spiel und Spaß im Gysenberg

Der Herner Sports Day ist für viele Menschen fester Bestandteil des Sommerprogramms im Gysenberg. Die Kleinen spielen auf der obligatorischen Hüpfburg und nehmen an den Mitmachspielen teil, die anderen essen Kuchen und gucken sich die verschiedenen Aufführungen der Herner Sportvereine an oder haben in diesem Jahr endlich an ihre Badehose für das Schnorchelbecken gedacht.

„Leider sind die Besucherzahlen in den letzten Jahren zurückgegangen, auch der Sturm Ela hat uns schwer getroffen“, erklärt Hans Peter Karpinski, Vorsitzender des Stadtsportbunds. Den Grund dafür sieht er in der Übersättigung an Veranstaltungen zum Termin des Herner Sports Day, der am 21. Juni stattfindet. „Da der Herner Sports Day jedes Jahr stattfindet, besuchen immer mehr Leute alternative Veranstaltungen“, erläutert Karpinski.

Damit soll jetzt jedoch Schluss sein. „Wir haben das Konzept des Sports Day verändert“, sagt Peter Achilles, Geschäftsführer des Stadtsportbunds. Die Stände der Vereine seien in diesem Jahr mit den Sitzgelegenheiten in Richtung Aktionsbühne und -wiese ausgerichtet, auf der es wie gehabt viele Angebote zum Mitmachen und Zuschauen geben werde. Für die musikalische Begleitung sorge die Schulband der Gesamtschule Wanne-Eickel.

Anlässlich dieser Neuerungen prangt nun auch die Werbung für den Sports Day erstmals an einem Bus der HCR. Die Werbung kündigt ein buntes Programm zum Mitmachen und Zuschauen für Jung und Alt an. „Neu ist zum Beispiel ein großes Bubble-Football-Turnier und Fahrradbiathlon, das von der Verkehrswacht angeboten wird“, erklärt Achilles. Auch die Herner Sporttaucher seien in diesem Jahr wieder dabei. Allerdings ohne den Tauchturm, dafür aber mit Schnorchelbecken.

Bubble-Football, das ist eine neue Trendsportart, in der sich Fußball und American Football vermischen. Vier Spieler einer Mannschaft sind von großen, durchsichtigen Bällen, den Bumperz, umhüllt. Ziel ist es, mit einem herkömmlichen Fußball in das gegnerische Tor zu treffen. „Beim Bubble-Ball ist es den Spielern erlaubt, sich gegenseitig mit gezielten Stößen zu bumpen“, erklärt Peter Achilles. Er fügt an: „Natürlich sind auch Ballführung und Torschuss erheblich schwieriger. Das bedeutet, dass die Sportart auch dem Zuschauer einen riesigen Spaß macht.“ Firmen und Verbände seien aufgerufen, ein Team ins Rennen zu schicken, aber auch Einzelpersonen könnten teilnehmen, indem sie einem Team zugelost werden würden.