SPD-Ortsverein pflanzt 22 neue Bäume im Herner Stadtgarten

Im Rahmen der  Baumspendeaktion des SPD Ortsvereins Herne-Stamm im Herner Stadtgarten
Im Rahmen der Baumspendeaktion des SPD Ortsvereins Herne-Stamm im Herner Stadtgarten
Foto: Ralph Bodemer
Was wir bereits wissen
Pfingststurm „Ela“ hatte im Stadtgarten große Zerstörung angerichtet. Durch die Spende der Sozialdemokraten soll dieser nun wieder aufgeforstet werden

Herne..  Der Pfingststurm „Ela“ richtete in Herne schwere Schäden an. Allein im Herner Stadtgarten zerstörte er zwanzig Bäume. „Sie waren entweder schon umgestürzt oder deren Kronen so stark beschädigt, dass wir sie fällen mussten“, sagt Heinz-Jürgen Kuhl, Leiter des Fachbereichs Stadtgrün.

Um den Stadtgarten wieder aufzuforsten, engagierte sich der SPD-Ortsverein Herne-Stamm und spendete mit einer Summe von 5000 Euro 22 Bäume, die den Stadtgarten nun wieder aufwerten sollen. Am Dienstag begannen die Neuanpflanzungen mit einer Zierkirsche. Bis zum Ende der Woche soll nun an der Straße Im Uhlenbruch am Eingang des Stadtgartens eine ganze Baumreihe aus Zierkirschen entstehen, und das Denkmal des Turnvaters Jahn erhält eine neue Eiche. Auch Blauglockenbäume, Maulbeerbäume, Buchen, Urweltmammutbäume und Taschentuchbäume werden von den Stadtgrün-Azubis neu eingepflanzt. „Durch diese Vielfalt wollen wir auch qualitativ einiges schaffen“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Frank Dudda. „Die Stadt alleine kann die Aufforstung finanziell nicht schultern“, weiß Dudda und hofft, durch diese Aktion einen Anreiz für bürgerschaftliches Engagement zu stiften: „Es wäre toll, wenn sich Bürger finden würden, die unserer Aktion folgen und selbst aktiv werden, denn der Stadtgarten kann durchaus noch Bäume vertragen.“ Von einem deutlichen Verlust an Bäumen durch den Pfingststurm spricht auch Kuhl: „Das waren ganz alte Bäume mit einem großen Kronendurchmesser. Diese Lücke kann natürlich nicht sofort von den jungen Bäume gefüllt werden.“ SPD-Stamm-Vorsitzende Gaby Przybyl kann sich gut an das Bild des Stadtgartens unmittelbar nach dem Sturm erinnern. „Mir standen die Tränen in den Augen als ich hier durchlief“, sagt sie. Der Stadtgarten sei ein Ort, der von den Bürgern sehr gut angenommen werde. Umso wichtiger sei dessen Aufforstung.