SPD kritisiert Zustand der Wege im Herner Gysenberg-Park

Den Zustand der Wege rund um die Gysenbergteiche beklagte die SPD in der Bezirksvertretung Sodingen.
Den Zustand der Wege rund um die Gysenbergteiche beklagte die SPD in der Bezirksvertretung Sodingen.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die SPD hat den Zustand der Wege an den Gysenbergteichen kritisiert. Die Stadt sagte in der Bezirksvertretung Sodingen zu, die Schäden zu beseitigen.

In der Sitzung der Bezirksvertretung Sodingen notiert.

Die Wege an den Gysenbergteichen seien zum Teil stark sanierungsbedürftig, berichtete die SPD. Die Befahrbarkeit sei für Bürger mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen stark eingeschränkt. Das sei ärgerlich, weil vor allem die stark frequentierten Wege betroffen seien, so SPD-Fraktions-Chef Michael Weberink. Der schlechte Zustand sei der Stadt bekannt, sagte Stadtgrün-Chef Heinz-Jürgen Kuhl in der Sitzung. Die Ausbesserung werde kurzfristig erfolgen.

Hoher Aufwand, hohe Kosten

In Sodingen und auch in den anderen Bezirken Hernes werden vorerst keine Sammelbehälter für Pfandflaschen an vorhandene Mülleimer installiert. Das teilte die Stadt in der Bezirksvertretung auf Anfrage der CDU mit, die von Bürgern eine entsprechende Anregung erhalten hatten. Die von einigen Städten bereits angebrachten Behälter ersparten Pfandflaschensammlern, Mülleimer zu durchwühlen, sagte Randolf Budde (Entsorgung Herne). Demgegenüber stünden aber zahlreiche Nachteile: Neben hohen Kosten von bis zu 300 Euro pro Behälter und Umrüstung führte er u.a. den großen Aufwand an. Und: Aus Köln sei bekannt, dass Pfandsammler die Behälter kritisch beurteilten, weil diese zu mehr Konkurrenz beim Sammeln führten. Verabschieden will sich die Verwaltung noch nicht von diesem System: „Wir werden weiter beobachten, welche Erfahrungen andere Städte machen“, so Budde.

Ein Schild fürs Pestkreuz

Auf Anregung des Hobbyhistorikers Gerd E. Schug hatte die Bezirksvertretung im April beschlossen, am Börniger Pestkreuz eine Hinweistafel aufzustellen (wir berichteten). Noch vor der Fronleichnams-Prozession am 4. Juni, die am Kreuz Station macht, soll die Tafel stehen, berichtete Schug am Rande der Sitzung des Bezirks. Den endgültigen Text über den Hintergrund des Pestkreuzes – die 1636 auch in der Bauernschaft Börnig wütende Pest – habe er mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt.

Gefahr für Kinder und Eltern

Vor Gefahren im Bereich der neuen Kita an der Johanniskirche, Bromberger Straße warnte CDU-Fraktions-Chef Sven Pietas. Der Straßenübergang sei nicht ausreichend gesichert, so die CDU unter Berufung auf Eltern und Mitarbeiterinnen. Die Einrichtung eines Zebrastreifens in dem Bereich sei nicht ohne Weiteres möglich, da dort zur Verkehrsberuhigung Berliner Kissen gebaut worden seien, so die Stadt. Die Aufpflasterungen unterlägen einer Zweckbindung und könnten nicht einfach entfernt werden. Ein Hinweisschild auf die Kita für Verkehrsteilnehmer werde aber installiert, erklärte die Verwaltung auf CDU-Nachfrage.

„Stadtteildetektive“ im Einsatz

Der Zustand des Spielplatzes Katharinenstraße in Pantringshof sei schlecht. Das hätten die „Stadtteildetektive“ in einem ein im Sommer 2014 im Kinder- und Jugendtreff (JuP) durchgeführten gleichnamigen Projekt ermittelt, berichtete die SPD.

Die Reinigung erfolge regelmäßig, sagte Stadtgrün-Chef Kuhl. Die Spielgeräte seien sicher, doch Bänke und Tische seien stark veraltet und sollen in Kürze erneuert werden.