Sparpaket: Stadt fehlen 4,56 Mio Euro
06.10.2010 | 18:09 Uhr 2010-10-06T18:09:00+0200
Herne.18 Millionen Euro wollte die Stadt allein in diesem Jahr mit Hilfe des Sparpakets einnehmen, daraus wird nichts: Unterm Strich fehlen 4,56 Millionen Euro.
Das teilt die Verwaltung nun in ihrem Bericht an die Bezirksregierung mit. In dem von Arnsberg eingeforderten Papier, das der WAZ vorliegt, sind all jene Maßnahmen aufgelistet, die nur schwer oder gar nicht zu realisieren sind.
So führen die städtischen Töchter in diesem Jahr 5,7 Millionen Euro weniger ab als einkalkuliert, offenbart der Kassensturz von Kämmerer Peter Bornfelder. Vom Tisch, weil rechtlich nicht haltbar, ist auch die geplante Erhöhung der Schülerfahrkosten; hier fehlen 200 000 Euro. Einen dicken Batzen macht auch der Erhalt des Tierparks Eickel aus, der laut Sparpaket verlegt werden sollte, um Grundstücke zu verkaufen. Der Rückzieher der Politik nach dem Zorn der Bürger sorgt für einen Fehlbetrag von 700 000 Euro.
Kämmerer Bornfelder stellte die Zahlen gestern Abend der Haushaltskommission vor. Die Fraktionen entscheiden nun über das weitere Vorgehen. Geklärt werden muss dabei vor allem eine Frage: Muss weiter gespart werden, um auch die Miesen auszugleichen? Die SPD, sagt Fraktionschef Frank Dudda der WAZ, will allenfalls „nachjustieren“. Zum einen, weil der Fehlbetrag bis 2014 (bis dahin sollen über 130 Millionen Euro eingespart sein) mit rund 7,4 Millionen Euro vergleichsweise gering ausfalle, und zum anderen, weil das Land mit seiner Soforthilfe einen unerwarteten Millionenbetrag überweist. Nicht zuletzt, so Dudda, sei zum Teil auch mehr Geld verblieben, siehe 700 000 Euro bei der Grundsicherung für Bedarfsgemeinschaften.
CDU-Fraktionschef Markus Schlüter sieht das anders. Über das Sparziel sei abgestimmt worden, „nun müssen wir den Fehlbetrag hereinholen“. Gemeint ist: durch weitere Spar-Maßnahmen.
18:04
Kauft doch noch ein paar Radarwagen.
15:42
Bei so einer Top-Kalkulation und Vorausberechnung wäre jedes Unternehmen in Deutschland längst Zahlungsunfähig und die Belegschaft auf der Straße. Jo mei, was haben wir doch für Spitzen-Kaufleute in der Politik.
10:59
Verkauft das Gelände vom ehemaligen Kinderkurheim in Hammelbach. Mindestens 2 000 000 Euro fließen dann der Stadtkasse zu. Man muß sich nur bemühen, das Grundstück zu verkaufen.
22:34
Fähnchen? Bei Stichwort fällt mir die ganz DICKE Fahne Siggi-Pop ein!
21:55
Beim Minizoo handelt es sich nicht um einen Rückzierher der Politik, sonder um eine Fähnchenbewegung der SPD. In der Haushaltssicherungskommission hat auch die SPD der Schließung zugestimmt. Man dreht sich nach den Interessen weniger. Einfach nur publizistisch und ohne Blick für das Ganze (Herne)!!!
21:22
Ja die SPD, wie immer ohne Wirtschaftskompetenz.
Aber was sind schon über 200 TEURO für ein Gitter ohne sich der Vergangenheit zu stellen und was sind schon ein paar Fehlabschätzungen wie beim Kulturzentrum.
Mein Vorschlag: die Pausenzeiten und die Herumgurkerei bei Entsorgung.Herne einfach noch vergrößern, hilft allen!
20:21
Ja der Minizoo, der alte Minizoo.