Rosenmontagszug in Herne hat 37 Wagen und Fußgruppen

Von Sodingen nach Herne-Mitte schlängelt sich der Rosenmontagszug durch Herne.
Von Sodingen nach Herne-Mitte schlängelt sich der Rosenmontagszug durch Herne.
Foto: wnm
Was wir bereits wissen
Der Rosenmontagszug in Herne startet um 12 Uhr in Sodingen und endet gegen 14 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz. Eine Abschlussparty gibt es nicht.

Herne..  Am kommenden Montag schlängelt sich wieder der närrische Lindwurm durch die Stadt: Der Rosenmontagsumzug startet um 12 Uhr auf dem Kurt-Edelhagen-Platz in Sodingen und endet gegen 14 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz in Herne-Mitte. Eine Abschluss-Party gibt es – wie in den vergangenen beiden Jahren – nicht. „Das ist schade“, sagt HeKaGe-Präsident Klaus Mahne. Und doch: Sollte das Wetter stimmen, werde der Rosenmontag „richtig schön“, verspricht er. Der Chef-Karnevalist freut sich, dass sich die Teilnehmer wieder „so viel Mühe machen“.

Der Corso, sagt Stadtsprecher Horst Martens, lege die gleiche Strecke zurück wie 2014. Laut HeKaGe, der 1. Herner Karnevalsgesellschaft, nehmen heuer 37 Wagen und Fußgruppen von Vereinen und Institutionen am Zug teil. Verlauf: Kurt-Edelhagen-Platz, Mont-Cenis-, Schul-, Viktor-Reuter- und Bahnhofstraße bis hin zum Robert-Brauner-Platz. Dort, so Martens, stehe auch die Ehrentribüne. Nicht zuletzt seien dort während des Defilees Getränkestände geöffnet.

Eine Party wie früher auf dem Rathaus-Platz in Herne oder zuletzt in der Akademie wird es weiterhin nicht geben. Am Rathaus nicht, weil dort immer mehr Alkohol geflossen sei. „Auch von jenen, die ihn eigentlich nicht trinken sollen“, sagt der HeKaGe-Präsident. Die Abschlussparty sei dadurch „leider aus dem Ruder gelaufen“, deshalb habe die Karnevalsgesellschaft als Veranstalter die Reißleine gezogen.

Auch die Idee, die Party in die Akademie zu verlegen, habe nicht funktioniert, trotz bekannter Schlagersänger wie Oli P. oder Jürgen aus dem Big-Brother-Haus. Viele hätten für die Party keinen Eintritt zahlen wollen, anderen sei es in der Akademie zu kalt gewesen. Konsequenz: Die HeKaGe habe kräftig draufzahlen müssen. „Für eine Party fehlt uns der geeignete Ort“, sagt Mahne, der auch schon laut über das Kuz oder die Eishalle nachgedacht hat, diese Orte aber wieder verworfen hat. Er verspricht: „Wir denken weiter über einen Standort nach.“

Stadt kündigt Straßensperrungen an

Am Rosenmontag, sagt Mahne, wollen die Musiker nach dem Zug zumindest noch ein Stündchen auf dem Brauner-Platz weiterspielen. Um einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten, kündigt die Stadt Sperrungen an Einmündungen und Kreuzungen an. Hinter dem Zug, so Stadtsprecher Martens, würden die Absperrungen wieder aufgehoben. Karnevals-Präsident Mahne setzt am Montag auf viele tausend Schaulustige. Sein Wunsch: Helau-Rufe auch dort, wo nicht immer ganz so viel los sei, also etwa auf der Mont-Cenis-Straße.