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Remmidemmi und Rambazamba

12.09.2012 | 16:01 Uhr
Remmidemmi und Rambazamba
Ganz entspannt: Das RoomService-team v.l. Patrick Praschma, Noemi Paprotny, Pierre Cournoyer und Chris Wawrzyniak. FotoPoolFoto: Schild

Herne.   Am Freitag und Samstag, 14. und 15. September, laden die RoomService-Macher zum Geburtstags-Doppelschlag bei Flottmann. Hier hat alles vor zehn Jahren angefangen.

Der RoomService wird zehn Jahre alt und feiert sich selbst: Am Freitag und Samstag, 14. und 15. September, laden die RoomService-Macher zum Geburtstags-Doppelschlag bei Flottmann. Hier hatte alles vor zehn Jahren angefangen. ,

„Wenn man den Experten von heute glaubt, sieht die Zukunft düster aus“, schrieben die Macher kurz vor ihrem Einstand 2002 geradezu apokalyptisch. „Eine stumpfe Masse von Freaks und Kulturbanausen gedeiht, wird bald die Weltherrschaft an sich reißen und alles was dem intelligenten Kulturliebhaber von heute herzlich ist, dem Erdboden gleich machen.“ Dass es anders kam, dafür sorgten Chris Wawrzyniak und Patrick Praschma. Seit 2006 mischt auch Pierre Cournoyer mit, gemeinsam veranstalteten sie Partys, Poetry-Slams, Konzerte und offene Bühnen.

Zum Geburtstag schenken die Macher ihren Gästen eine Retrospektive des eigenen Tuns, mit vielen bekannten Gratulanten. Am Freitag mit dabei sind die Poetry-Slammer Andy Strauß und Sebastian 23, die Musikerin Nadia Ihjeij, der Autor Torsten Sträter und viele mehr. Zur Dekoration von Carsten Hensing kommen 60er-, 70er- und 80er-Beats aus der Konserve, alles unter dem Motto „Remmidemmi“.

Nach einer kurzen Atempause geht es am Samstagabend weiter. Und das mit Geschenken: Die ersten 50 Gäste erhalten eine Susanne-Blech-Schallplatte, später steht die Band mit einem „Special Concert“ auf der Bühne. Außerdem mit dabei: Die Electropop-Sängerin Danja Atari, Indie-Musik von Sue, Dj-Sets von Sola Plexus, Tour de Vinyl und vielen mehr. Motto der Party: „Rambazamba“.

„Wir wollen, dass die Leute richtig Lust haben steil zu gehen“, sagt Pierre Cournoyer. „Wir wollen, dass sich die letzten zehn Jahre potenzieren.“

Klas Libuda



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