Radfahrer erstrampeln 51 227 Euro für Herner Lukas-Hospiz

Sie stiegen fürs Lukas-Hospiz in die Pedale.
Sie stiegen fürs Lukas-Hospiz in die Pedale.
Foto: Bodemer
1053 Starter fuhren auf unterschiedlich langen Strecken insgesamt 51 227 Kilometer. Am Hospiz erwarteten sie Bier, Bratwurst und Waffeln.

Herne..  „Das Team, das den weitesten Weg nach Herne hatte, kommt aus Darmstadt“, bilanzierte Helge Kondring, Organisator der Aktion Radfahren für das Lukas-Hospiz. Für jeden gefahrenen Kilometer wurde dem Konto der Einrichtung in Herne-Süd ein Euro gutgeschrieben. Diesmal waren es am Ende 51 227 Euro. „Die Sponsoren wundern sich jedes Mal, wie viel Geld bei dieser Aktion zusammenkommt“, sagte Hospizleiterin Anneli Wallbaum.

Unterschiedlichste Touren wurden gefahren. Das Angebot reichte von der 15-Kilometer-Familien- bis zur 50-Kilometer-Tour. Letztere ging zum Nordsternpark nach Gelsenkirchen und zurück. Die 1053 Starter sorgten mit 51 227 gefahrenen Kilometern für besagte 51 227 Euro.

Sommerfest rund ums Hospiz

Neben dem Geld der Sponsoren brachten auch die Besucher die Kassen zum klingeln. So wurde rund ums Hospiz ein Sommerfest gefeiert. Mit Bier, Bratwurst und Waffeln. Die Countryband The Krauts spielte auf. Die Feier gehört dazu, „seit wir die Benefiz-Fahrradtour vor acht Jahren zum ersten Mal veranstaltet haben“, erzählt Anneli Wallbaum. Die Musikauswahl kam bei den Gästen sehr gut an, an allen Stehtischen und Bierbänken wurde gewippt, überall zufriedene Gesichter. Rund ein Vierteljahr dauere es, bis Sommerfest und Radtour geplant seien. Die Einrichtungsleiterin organisiert sie mit Helge Kondring und Geschäftsführer Gisbert Fulland. Ohne die vielen Helfer am Veranstaltungstag gehe das Ganze nicht, betont Wallbaum: „Das sind die Hauptamtlichen, die Ehrenamtlichen und die mit eingespannten Ehepartner.“

Auch beim Wetter ging man auf Nummer sicher: „Ich hatte bei der Wetterwarte des Brockens gutes Wetter bestellt. Da gibt es einen Wetter-Bestelldienst, aber natürlich keine Garantie auf die ordentliche Ausführung.“ Es hat trotzdem geklappt – „bis jetzt jedes Jahr“, sagt die Hospizleiterin. Sie hofft, dass es auch bei der nächsten Ausgabe so bleibt.

Im Januar soll der Termin für die neunte Benefiz-Fahrradtour bekannt gegeben werden. „Der Tag wird mit der Radtouristik abgestimmt, damit die Benefiz-Tour anderen Veranstaltern keine Starter wegnimmt“, ergänzt Kondring.