„Pub à la Pub“ in Herne feierte zehnten Geburtstag

Kickern beim Tag der Offenen Tür zum Zehnjährigen der Jugendeinrichtung Pub à la Pub in Unser Fritz.
Kickern beim Tag der Offenen Tür zum Zehnjährigen der Jugendeinrichtung Pub à la Pub in Unser Fritz.
Foto: Foto: Ralph Bodemer / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Jugendtreff „Pub à la Pub“ in Herne feierte zehnten Geburtstag: Die Einrichtung wird im ehemaligen „Haus Hagemann“ von den Falken geführt.

Herne..  Eine leckere Geburtstagstorte in Form einer Zehn und viele weitere schöne Geschenke gab es für die Mitarbeiter und Besucher des offenen Jugendtreffs „Pub à la Pub“ in der Unser-Fritz-Straße. Frank Huse leitet den Treff im dritten Jahr und freute sich über die Besucher und Laudatoren, die eigens für diesen Anlass vorbeikamen: „Viele alte Wegbegleiter sind heute da, dafür danke ich euch allen.“

Der Name der Einrichtung erklärt sich aus der Vergangenheit des Gebäudes. Früher war dort die Gastwirtschaft „Haus Hagemann“ beheimatet, wo der 40-jährige Erzieher als Jugendlicher oft Billard spielte. Udo Sobieski, stellvertretender Vorsitzender und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erinnerte an die Geschichte und Entwicklung des offenen Jugendtreffs. Wie viele Stadtteile im Ruhrgebiet sei Unser Fritz geprägt gewesen vom Bergbau. Schon früh habe man mit dem Strukturwandel zu kämpfen gehabt. Ein Beispiel für den kreativen Umgang der Bevölkerung mit dieser Situation sei die Künstlerzeche. In zahlreichen Projekten wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtteil beteiligt. Zunächst zog das Stadtteilbüro in die ehemalige Eckkneipe „Haus Hagemann“ ein. „2003 machten sich Politik und Verwaltung für einen Jugendtreff im Stadtteil stark. Sie fanden mit den Falken einen Träger, der schon lange im Stadtteil aktiv war“, erinnerte Sobieski. „Im Mai 2005 eröffneten sie das Pub à la Pub. Und so entwickelte es sich zu einer tollen Anlaufstelle.“.

Sobieski bedankte sich auch bei der ehemaligen Leiterin, Conny Sevindik: Sie habe wahrlich Pionierarbeit geleistet. Diesen Worten schloss sich Gunnar Osterhof vom Trägerverein „Spielraum - Falken Bildungs- und Freizeitwerk Herne“ an und brachte ein symbolisches Präsent mit - ein kleines Modell mit neuen Möbeln. „Die Kinder machen es hier lebendig, daher freuen wir uns, dass die Mittel für die Jugendarbeit erhöht werden können. Nach zehn Jahren wird es also Zeit, dass wir bald zusammen shoppen gehen.“ Darüber freute sich besonders Frank Huse, der mit seinen Gästen bis in die Abendstunden den runden Geburtstag feierte.