Protest gegen Kran-Abriss zurückgewiesen
14.02.2012 | 18:51 Uhr 2012-02-14T18:51:00+0100
Herne. Die Verwaltung hat im Hauptausschuss ihr Vorgehen in Sachen „Krummer Hund“ gegen Vorwürfe der Grünen verteidigt.
„So geht das nicht!“ Ihrem Protest gegen das Vorgehen der Stadt in Sachen „Krummer Hund“ verlieh Dorothea Schulte (Grüne) am Dienstag im Hauptausschuss Ausdruck. So geht das sehr wohl, befand die Stadt und setzte dem Antrag der Grünen eine andere Rechtsauffassung entgegen.
Am Schicksal des (noch) denkmalgeschützten Hafenkrans der WHE dürfte die Diskussion im Ausschuss so viel ändern wie das Platzen einer Bratwurst auf der Cranger Kirmes: nichts. Immerhin konnten die Grünen mit ihrem Vorstoß der Stadt das vage Zugeständnis abringen, die Informationspolitik in derartigen Angelegenheiten künftig sensibler zu gestalten. So bewertete zumindest SPD-Fraktions-Chef Frank Dudda die Ausführungen von Baudezernent Karlheinz Friedrichs.
In der Sache steht die SPD allerdings hinter der Stadt. Die durch ein Gutachten des Rechtsamtes untermauerte Position lautet: Eintrag in die Denkmalliste und Herausnahme seien „laufendes Geschäft der Verwaltung“. Schultes Einschätzung unter Bezug aufs Landesgesetz: Es handele sich bei der erstmals 2002 von der WHE gewünschten Aufhebung des Denkmalschutzes um eine rein wirtschaftliche Entscheidung. Deshalb hätte die Politik einbezogen werden müssen. Darauf habe die Stadt aber ganz bewusst verzichtet, so Schultes Frontalangriff. Es sei intern sogar bedauert worden, dass die Herausnahme aus der Denkmalliste vorab in der Presse – durch die WAZ – bekannt geworden sei. Ein Vorwurf, der im Ausschuss unwidersprochen blieb. Die (Nicht-)Informationspolitik habe es Bürgern unmöglich gemacht, so Schulte weiter, die Kranrettung zu organisieren.
Der Baudezernent betonte, dass die Stadt es sich in diesem seit 2008 laufenden Verfahren nicht leicht gemacht habe. OB Horst Schiereck stellte die Frage in den Raum, wo denn die mehr als 1 Million Euro für den Abbau des Krans und einen Wiederaufbau an einem anderen Standort (Künstlerzeche) herkommen sollten.
CDU-Fraktions-Chef Markus Schlüter erklärte, dass das Handeln der Verwaltung wohl einer juristischen Überprüfung stand halten würde. Aber: „Für den Bürger ist das nicht nachvollziehbar.“
18:18
Und wieder einmal !!!
wurden den BürgerInnen falsche Kosten zur Erhaltung des Krummen Hundes offeriert, denn die Kosten sind weitaus geringer !!!
00:15
@ 6 holgi
Nach Verinnerlichung Ihres Kommentars kommen wir zu dem Resultat, daß die Forensik doch in Herne einen besseren Platz gehabt hätte...
21:44
holgi # 6
Pardon, sie sprechen Ballast an als Herner ???
Als es zu der Eingemeindung kam, war Herne hochverchuldet - nachzulesen im Archiv - und wurde durch Wanne-Eickel saniert !
Wer hat ein laufend renoviertes KUZ, renoviertes Schloß Strünkede, vor Jahren neu alsphaltierte City und nach Nichtgefallen kamen die Platten nach W-E, U-Bahn seit 1989, Akademie in Sodingen etc.pp.
Was hat Wanne-Eickel ? Richtig, die Forenik, die Herner ablehnten !!!
Wanne-Eickel eigenständig zu sehen und zu erleben, wäre für Wanner ein Traum und halten Sie bitten den Ball flach mit jedwelchen Äußerungen !!!
20:22
ich finde es lächerlich ... auch ein trauermarsch statt umzug ... mein gott es geht hier um einen kran ... es sterben mensch das juckt keinen anscheind sowas is traurig .. man sollte sich lieber um andere sachen kümmern ... wanne eickel ist nur noch peinlich ... solln se doch den kran stehen lassn und das geld lieber dafür nutzen um eine mauer um wanne eickel zubauen . ENDE
17:36
Im WDR-Fernsehen war zu sehen, dass der Kran doch schon recht marode ist.
Wenn Herr Meinken der Meinung ist, dass der Krumme Hund erhalten bleiben soll, dann könnte er ja mal die Verkaufserlöse seines gleichnamigen Likörs stiften. Meckern und damit Geld verdienen, so ists recht...
Da der Kran der WHE im Wege steht, warum stellt man ihn dann nicht über den Weg, quasi als Toreinfahrt? Das würde die Transportkosten verringern und ihn ins Blickfeld rücken. Vorrausgesetzt, der Zustand des Krans ist überhauptnoch akzeptabel.
08:55
Es wird Zeit, dass Wanne wieder eine eigene "Stadt" wird, damit Herne diesen Balast loswird und das ständige Geheule und Gejammer der Wanner dann hoffentlich endlich mal ein Ende nimmt. KINDERGARTEN !!!!
11:55
#4 ja neh is klar. Ein Herner spricht :-)
08:57
...Kinder! Was wollt ihr mit dem hässlichen Kran anfangen, der sowieso in ein paar Jahren in sich zusammenbrechen würde? Das Teil zu erhalten kostet viel Geld und bringen tut er nix - generiert keine Einnahmen, zieht keine (Industiekultur-) Touristen, und wahrnehmen tut man Herne, ´tschuldigung Wanne, auch nicht, nur weil da ein verrosteter Hafenkran steht.
Allerdings finde ich das an der Stelle geplante Container-Terminal mindestens genauso überflüssig. Denn damit lässt sich die sterbende WHE auch nicht retten...
00:38
Forever Herne !!!
Dieses hat sich unser OB zueigen gemacht, trotzdem er in Wanne-Eickel wohnt und wie gehabt fließt alles nach Herne und dem muß seitens der Bevölkerung Abhilfe geschaffen werden, denn BürgerInnen haben ihn gewählt !!! Leider - !!!
21:37
So geht es nicht !!!, denn es langt !
Was sich nicht nur seitens der Stadt in Wanne-Eickel abspielt, ist nach vielen Geschehnissen rational nicht mehr nachvollziehbar, steht das noch denkmalgeschütze und an die siebzig Jahre alte Denkmal auch n u r in Wanne-Eickel und nicht in Herne !!!
Viele, sehr viele politische Fehlentscheidungen in den letzten Monaten sind seitens der BürgerInnen nicht mehr hinnehmbar...