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Nachrichten aus Herne und Wanne-Eickel

Pro Umweltschutz

06.12.2007 | 16:35 Uhr

Die Caritas hat für ihre Sozialstationen in Herne und Wanne-Eickel 21 neue mit Erdgas betriebene Fahrzeuge angeschafft. Die Mitarbeiter sind bisher voll des Lobes

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Sozialstationen Herne und Wanne-Eickel sind höchst zufrieden und voll des Lobes: Die neu angeschafften Autos rollen prima, sagen sie, alle haben Servolenkung, sie sind bequem und zudem noch optisch schöner als die alten. Soeben hat die Caritas ihren Fuhrpark für die Sozialstationen auf Vordermann gebracht und sich dabei ganz bewusst für erdgasbetriebene Fahrzeuge entschieden. Geschäftsführer Ansgar Montag: "Wir als Caritas wollten uns damit auch in Sachen Klima- und Umweltschutz positionieren." Schlagworte wie Ozonloch und Erderwärmung sind bekanntlich in aller Munde, und daher habe der verantwortungsvolle und möglichst umweltschonende Umgang mit der Energie ein ganz wichtige Rolle gespielt. Erdgas weist bei der Verbrennung mit Abstand die günstigste Kohlendioxid-Bilanz auf.

Im Falle der nun angeschafften 21 Fiat-Panda-Fahrzeuge liegt laut Montag die CO-2-Emission mit 114g/km etwa 22 Prozent unter der eines baugleichen Beziners. Hinzu komme die Tatsache, dass Erdgasmotoren längst nicht so laut sind.

Der Kaufpreis pro Fahrzeug liegt bei rund 13 000 Euro, reine Benziner kosten etwa 10 000. Ansgar Montag geht aber trotzdem davon aus, dass sich die Anschaffung amortisieren wird, zumal der Wiederverkaufswert höher ist. Finanzielle Unterstützung erhält die Caritas auch von den Stadtwerken, die ein Förderprogramm für Erdgasfahrzeuge aufgelegt haben. Und noch ein Vorteil: Da sich die Benzinpreise momentan auf Rekordniveau bewegen, liegen die Verbrauchskosten bei Erdgas jetzt um ca. 40 Prozent unter denen eines normalen Benziners. Bei den rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die täglich unterwegs sind und pro Jahr etwa 10- bis 15 000 Kilometer zurücklegen, bedeutet dies eine erhebliche Kostenersparnis. Ansgar Montag: "Wichtig ist, dass an Sachkosten gespart wird und nicht an Personalkosten. Denn es geht der Caritas darum, sich in ihrer Arbeit bestmöglich um das Wohlbefinden der Patienten zu kümmern." Es ist geplant, dass die Autos zunächst drei Jahre lang im Einsatz sind, danach wird man weitersehen.

Von Michael Petrykowski

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